Astrologischer Austausch über Zyklen (Schauungen & Prophezeiungen)

Sagitta @, Donnerstag, 03. April 2014, 15:10 (vor 2282 Tagen) @ Belisario6850 mal gelesen
bearbeitet von Sagitta, Donnerstag, 03. April 2014, 15:20

Hallo Belisario,

ich wundere mich ein wenig, dass du gerade Liz Greene und Stephen Arroyo als Astrologen-Vorbilder nennst. Nicht dass ich die nicht auch gut fände, aber das sind doch nun überwiegend psychologische Astrologen; während ich bei jemandem wir dir, der sich intensiv mit Zyklen befasst, eher die folgenden Altmeister erwarten würde. Außerdem haben die ihre Einsichten auch schon vor mehr als 20 Jahren publiziert, als du die Astroliteratur noch genauer verfolgt hast.

Alexander Ruperti: Kosmische Zyklen

Andre Barbault – Astrologische Zukunftsdeutung - Transite

Nicholas Campion, u.a. - Mundanastrologie

Ich würde dir vorschlagen, du triffst dich mal mit gleichgesinnten (Mundan)-Astrologen, um deine Sicht der künftigen Entwicklungen zur Diskussion zu stellen. Dieses Forum ist dafür nur bedingt der geeignete Ort, obwohl ja einige Teilnehmer durchaus Interessantes zum Thema zu sagen haben / hätten.

Empfehlen würde ich folgende Runden:
- Dt. Astrologenverband (DAV) – Sektion Mundanastrologie
- KAA Kosmobiologische Akademie

In diesen beiden Gruppen brauchst du nicht zu befürchten, mit Eso-Geschwafel oder selbsternannten Gurus, die in der Hauptsache Kommerzielles im Sinn haben, konfrontiert zu werden. Auch mit dem von Ulrich zitierten Rüdiger Plantiko könntest du da gelegentlich über Jupiter/Saturn diskutieren. Dort treffen sich in der Hauptsache Leute mit 25 (und mehr) Jahren persönlicher Erfahrung bei der Zyklenbeobachtung und -beurteilung. Allerdings machen sie nicht Halt bei Jupiter und Saturn (wie einige Ultra-Orthodoxe, die es in der Klassischen Astrologie-Szene auch gibt!), sondern beziehen die Planeten von Uranus bis Pluto (bzw. auch einige darüber hinaus, z.B. Hamburger „Wirkpunkte“ der HH Schule) mit ein. Damit hätten wir 10 Hauptzyklen der Mundanastrologie unter Beobachtung, die alle gleichzeitig laufen, analysiert und erfahren sein wollen. (Ich darf diesbzgl. an die sehr triftigen, hier geäußerten Anmerkungen zu Saturn-Neptun in Zusammenhang mit dem Kommunismus und der Geschichte Russlands erinnern). Immerhin, ein „Platonisches Jahr“ dauert ca. 26.000 Jahre – daher können wir nicht alle möglichen Planetenkombinationen in dieser kurzen Inkarnation hier intuitiv erfahren und beurteilen; alles ist vor dem Hintergrund des Tierkreises immer wieder neu und anders kombiniert und gewichtet. Insofern sollte der Rückbezug auf die Literatur (auch die ältere) m.E. nicht vernachlässigt werden.

Freundliche Grüße
Sagitta

PS. @RichardS: Danke für den interessanten Hinweis auf Raymond Merriman, den hatte ich zurzeit gar nicht mehr im Blick.


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