Ein aktueller astrologischer Kurzkommentar bis 2048 und weiter (Schauungen & Prophezeiungen)

RichardS @, Donnerstag, 03. April 2014, 11:12 (vor 2287 Tagen) @ Taurec7146 mal gelesen
bearbeitet von RichardS, Donnerstag, 03. April 2014, 11:20

Ein beliebiges Horoskop zur zeitlichen Nahprognose wäre hier eher fehl am Platze, während die Überlegungen zu Großzyklen (so sie denn zuträfen) durchaus interessant wären, weil sie unter Umständen Zeitfenster umreißen könnten.

Gruß
Taurec

Hallo!

Ich bin in Astrologiefragen ein Laie, aber interessiert; und halte es wie Ulrich: Astrologie kann ein Orientierungsmittel neben anderen sein, um Zukünftiges etwas zu erhellen. Außerdem stimme ich Taurec zu, der im obigen Beitrag sinngemäß u. a. bemerkt, dass einen guten Astrologen zweierlei auszeichnet: die Fähigkeit zur Berechnung und Bewertung von Konstellationen und Bewegungen der Gestirne sowie ein gerüttelt Maß an Intuition. Schon von daher muss in unserer Zeit des technisch-materialistischen Denkens, in welchem nur mehr das seriös und glaubhaft erscheint, was gewogen, gemessen und berechnet, also in Zahlenwerten ausgedrückt werden kann, der mögliche Erkenntniswert von Astrologie unter Verdacht stehen, d. h. gemeinhin bezweifelt werden. Nach dem Motto: Da werden nicht nur irgendwelchen Planeten irgendwelche Symbolwerte zugeordnet und da werden nicht nur irgendwelche Konstellationen und Bewegungsabläufe „am Himmel“ in Relation zu früheren, gegenwärtigen und künftigen Ereignissen und Entwicklungen auf der Erde gebracht (auf sozialer, politischer, militärischer und finanzieller Ebene), sondern da soll, als würde das alles schon nicht genügen, neben solchen ‚Interpretationen‘ und ‚Deutungen‘ dann auch noch so was absolut „Subjektives“ wie Intuition eine entscheidende Rolle spielen … – wenn das nicht Hokuspokus und Scharlatanerie im Quadrat ist, was dann! Woher die Skepsis und die Aversion gegen Astrologie in unseren Zeiten kommt, liegt also auf der Hand – und dass diese heute durchgesetzte Haltung in der Flut von astrologischen Eso-Schwaflern (die auf dem Hintergrund geschäftlicher Interessen und / oder purer persönlicher Eitelkeit agieren) ihre Bestätigung sieht, darf dann auch nicht verwundern. Bemerkenswert hier ist allein, dass die Keule – Astrologie habe nichts mit ‚Objektivität‘ und möglichem Erkenntnisgewinn zu tun – von manchen Leuten ausgerechnet auch in diesem Forum geschwungen wird. Wird doch unser ureigener Gegenstand – Schauungen – mit eben derselben Keule landauf, landab lächerlich gemacht, sofern überhaupt wahrgenommen.

Wie Ulrich mache ich in diesem Forum für gewöhnlich einen Bogen um Astrologisches, was mir vermutlich leichter als ihm fällt, da er auf dieser Ebene bewandert zu sein scheint, während ich Astrologen, von denen ich was halte, eben nur für meine Zwecke auszuwerten versuche.

Wegen Taurecs obiger Bemerkung sowie Belisarios Bemerkungen zu den Tendenzen der Gegenwart und der künftigen Jahrzehnte will ich hier aber doch eine Aussage einstellen, die zeitlich gerade passt. Sie wurde erst vor wenigen Tagen geschrieben und stammt von Merriman, einem US-Amerikaner, der seit Jahrzehnten auf dem Sektor der Mundan- / Finanzastrologie arbeitet und dessen Spezialität darin besteht, Zyklenforschung auf den Finanzmärkten (Devisen, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Gold, Silber …) mit astrologischen Forschungen zu verknüpfen. Neben seinen kostenpflichtigen Arbeiten gibt es jede Woche auch einen kostenlos lesbaren und ins Deutsche übersetzten Finanzkommentar, der Aktuelles und längerfristige Gedankengänge enthält und neben den Entwicklungen auf den Märkten auch die politischen Aspekte streift. Es ist wohl ein ‚Zufall‘, dass ausgerechnet in dieser Woche Merriman in seinem Kommentar Aussagen zu den politischen Entwicklungen bis Ende der Hälfte dieses Jahrhunderts trifft. Sie haben eine ganz andere Stoßrichtung als die von Belisario vorgestellten und sie sind außerdem konkret, bewegen sich weit weniger auf der Ebene bloßer abstrakter Kategorien. Da der Wochenkommentar auf der Internetseite nach einer Woche gelöscht und durch einen neuen ersetzt wird, ist es in diesem Fall nicht sinnvoll, nur den ‚Link‘ zu setzen. Der führt nur noch diese Woche u. a. auch zu der Textpassage, die ich hier hereinkopiere. (Womit ich Ulrichs Rat, dies tunlichst zu unterlassen, ausnahmsweise nicht folge, und hoffe, dass das im Forumsinteresse in Ordnung geht.)

Zum besseren Verständnis sei noch kurz erwähnt, dass Merriman (allerdings dies schon seit Anfang der 90er Jahre!) die Zeit zwischen 2008 und 2015 als die spannungsreichste und konfliktträchtigste hält, mit der für die nähere Zukunft „eine neue Welt“ geboren wird. Wer Lust hat, kann ja in Zukunft privat seine Kommentare jede Woche verfolgen, sie sind in erster Linie allerdings für Finanzinteressierte geschrieben und sollen am Ende natürlich auch dazu führen, das, was dann Geld kostet, zu abonnieren. (So wie Ärzte, Zimmerer, Minister und Putzfrauen ja auch Geld verlangen für ihre Arbeit.)


"Kurzfristige geokosmische Signaturen und längerfristige Gedanken

In der letzten Kolumne vor zwei Wochen hatte ich geschrieben: „Alles spitzt sich zu auf die Phase zwischen dem 29. März und dem 25. April. Hier zeigen sich die vielleicht intensivsten Planeten-Konstellationen zu unseren Lebzeiten. Es geht hier nicht darum, dass ein besonderes Ereignis eintreten müsste, aber das kann durchaus der Fall sein. Es kann auch heissen, dass eine sehr grundsätzliche Entscheidung von Politikern oder Banken getroffen wird, deren Konsequenzen dann noch nicht absehbar sind. Das letzte Mal, als eine entfernt ähnlich machtvolle Planetenkonstellation wirkte, war Ende Juli/Anfang August 2010. Damals entschied das Federal Reserve Board, sein Programm der quantitativen Lockerung nicht zu beenden, sondern eine zweite Runde zu starten. Damit wurde die gesamte Finanzwelt verändert.“

Die erste Kardinale Klimax von Juli/August 2010 bewirkte mehr, als ich damals unterstellt hatte. Hier begann nicht nur die Zerstörung der weltweiten Klasse der Sparer, sondern es begann auch eine Welle, auf der andere Nationen unter der Leitung der US-Zentralbank sehr schnell mitschwammen. Damals wurden die weltweiten „Währungskriege“ in Gang gesetzt. Eine große Entscheidung in dieser Hinsicht liegt für den 11. bis 13. April vor uns. Dieses Datum markiert die Mitte des jetzigen großen geokosmischen Aspektgefüges. Dann treffen sich die G20-Länder, um miteinander zu beraten. Unter anderem geht es dabei auch um die Währungskriege. Eventuell wird dort etwas sehr Großes beschlossen, was auch langfristige Folgen für die Zukunft hat.

Allerdings stehen wir auch am Rand einer weiteren Welle möglicher Nachahmer-Versuche, die die Stabilität der Welt verändern können. Nachdem nun Russland die Kontrolle über frühere Sowjet-Länder reklamiert, Länder, die an die Grenze von Russland stoßen bzw. in denen eine Anzahl russisch sprechender Bürger lebt, können wir entsprechende Versuche bei anderen Nationen für den Rest dieser Dekade vorhersagen. Darin liegt die Drohung eines weiteren Krieges, diesmal eines militärischen Krieges, wie es Uranus in Widder andeutet. Westeuropa und die USA versuchen, dies als einen vergeblichen Versuch zur Rückkehr in die Vergangenheit darzustellen, nämlich in den archaischen Kalten Krieg des 20. Jahrhunderts. Aber ich glaube nicht, dass es darum geht. Dies ist der Trend der Zukunft, kein Rückschritt in die Vergangenheit! Wir befinden uns an der Schnittstelle eines profunden geopolitischen Wandels, der seine Wirkungen bis in die Mitte des jetzigen neuen 21. Jahrhunderts ausstrahlt. Lassen Sie mich das kurz erklären:

Als Uranus und Pluto 1965/1966 mit der Konjunktion ihren neuen Zyklus starteten, war das die Geburt progressiver Gedanken in den westlichen Gesellschaften. Dies wurde vom schneller laufenden Planeten Uranus so angezeigt. Meine Theorie geht dahin, dass der schneller laufende Planet in Konjunktionen stärker wirkt, während der langsamer laufende Planet bei Oppositionen der Stärkere ist. Am Punkt des zunehmenden Quadrats zwischen Uranus und Pluto (2012-2015) zeigen sich Ereignisse und Entscheidungen, die die kollektive Bewegung hin zu einer stärkeren Wirkung des langsamer laufenden Planeten zeigen. Zugleich schwindet die Dynamik des schneller laufenden Planeten. Wir sind jetzt in der Mitte dieses Überganges. Die Bewegung geht weg von einer uranischen Weltgesellschaft, die progressiv und liberal ist, hin zu einer Gesellschaft, die eher plutonisch ist, mit einer zentralistischen Staatskontrolle über das Leben der einzelnen Bürger, sei es durch gemeinsamen Konsens, oder aufgrund von Zwangsmitteln, die die Staatsführungen für ihre Kontrolle als unerlässlich erachten. Diese Entwicklung wird weiterhin an Stärke zunehmen, bis sie in der Zeit der Opposition 2046-2048 eine Spitze erreicht.

Muss es so gehen? Nein. Allerdings, die Ereignisse, die jetzt stattfinden (August 2013 bis April 2014), und nachdem sich das kardinale T-Quadrat in den nächsten vier Wochen zu einem Großen Quadrat vervollständigt, zeigen an, dass dies die Richtung der derzeitigen Entwicklung ist. Es wird nichts getan, um diese neue Richtung zu verändern. Die rhetorische Figur, dass ein solches Verhalten altmodisch sei und so sehr dem 20. Jahrhundert im Denken entspreche, lässt einen wichtigen Punkt unberücksichtigt: Genau das ist, was jetzt gerade geschieht, und es hat nichts damit zu tun, was gemäß der „Einsicht“ der Menschheit seit Mitte der Sechziger Jahre geschehen sollte. Wenn man die Zukunft der nächsten 30-40 Jahre kennen will, muss man die Tendenzen der letzten fünf Jahre untersuchen, und insbesondere die Trends von August 2013 bis Mai 2014. Das ist die Zeit, in der das Fundament für die Entwicklung der Welt für die nächsten 30 bis 40 Jahre ausgebaut wird. Die Dinge, die jetzt geschehen, und die Entscheidungen in Politik und im Bankwesen, die jetzt getroffen werden, werden unsere Wirklichkeit für die nächsten drei bis vier Dekaden bestimmen. Und dann wird es erneut eine Veränderungsbewegung geben.

Zwischenzeitlich fragen wir uns, was in den nächsten vier Wochen in Sachen Finanzenmärkten zu tun ist. Nun, lassen Sie uns dieselbe Wirksamkeitstheorie bei Konjunktionen und Oppositionen anwenden. In dieser Woche steht der Neumond in Konjunktion mit Uranus. Alle glauben, dass es wegen des Uranus eine unbeständige Entwicklung geben werde. Kann sein. Aber der schnellste Faktor bei dieser Konjunktion ist der Mond, der so unbeständig wiederum nicht ist. In der Woche danach erleben wir die Opposition von Sonne und Mars. Mars ist der langsamere der beiden Planeten bei dieser Opposition. Und so kann es plötzlich einen Umschwung in Richtung Marsenergie geben. Das kann aggressiv und wild werden. Vom 20. bis 23. April jedoch erleben wir zwei machtvolle Oppositionen: Jupiter in Opposition zu Pluto, Mars in Opposition zu Uranus. So ist das in der Tat eine Uranus/Pluto-Phase. Das ist dann, wenn die Märkte wirklich verrückt werden können. Allerdings, wir müssen einen Zeitspielraum in Rechnung stellen, möglicherweise bis zu zwei Wochen.

Bis dahin baut sich alles nach und nach auf. Ich weiß, die USA wollen eine „Rückstell-Taste“ mit Putin und Russland betätigen. Hoffen wir nur, dass es die einzige Taste ist, die in dieser Phase in Betracht gezogen wird."
http://www.mma-europe.ch/finanzbericht.asp

Gruß,
Richard


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