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Verstand? Aber ja doch... (Schauungen & Prophezeiungen)

offtopic, Sonntag, 30. März 2014, 22:58 (vor 2286 Tagen) @ Belisario6908 mal gelesen

Hallo Belisario,


Ich glaube nicht, das die Wasserwand in meinem Traum symbolisch war. Von Irlmaier und den Russen wusste ich damals noch nicht das Geringste.
Und meine Schwester der gleiche Traum!?

Das hat mich auch stutzig gemacht, da solche Träume eigentlich meiner Erfahrung nach meist stimmen. Da Du Castanedas Werke kennst, wäre das "Träumen" doch ein Angang zu prüfen, was wirklich gemeint war.


Ich bin ja kein Physiker, aber wäre es nicht möglich, das obwohl das Wasser eigentlich aus dem Norden kommt, durch Geländeerhebungen oder sonstige Einflüsse (Erdbeben) die Wasserwand an diesem speziellen Ort zuerst von Osten kommt?
Wasser sucht sich ja immer ganz eigene Wege.
Aber ich weiß es wirklich nicht.

Naja, durch Erdbeben würde sich die Grundrichtung der Flut nicht wirklich ändern und eine einzelne Erhebung wäre auch nicht fähig, einen Tsunami, der von Norden kommt, so umzuleiten, daß dieser dann von Osten als "rechts und links war kein Ende abzusehen ..." erscheint.


Was den zeitlichen Ablauf und die Reihenfolge der Ereignisse angeht, würde ich mich lieber nicht sklavisch an Vorhersagen festhalten.
Wer sich etwas mit Schauungen auskennt der weiß, wie schwer es ist, dort eine korrekte zeitliche Abfolge zu erkennen.
Meist versucht man es im Nachhinein mittels der Vernunft, Ordung in das Gesehene zu bringen.

Wohl wahr, aber aus CC's Büchern weißt Du ja, dass das Tonal (für die Anderen: = Intellekt) die Ordnung braucht. Ob diese Richtig ist, ist erst einmal zweitrangig. Dennoch sind wir hier sehr kritisch. Eine sklavische Einhaltung der Reihenfolge gibt es hier so nicht. Sie wird ja stets erweitert, sei es durch die Besetzung Mitteldeutschlands, oder der vorhergehenden Fluten, welche es beide im alten Vorlauf nicht gab.


Und die Vernunft ist dafür ziemlich ungeeignet.

Ja, das ist wahr. Aber wer hier kann sich denn bewusst mit dem Nagual austauschen? Ein Forum kann nur ein Austausch im intellektuellen Bereich sein. Die tiefergehenden Erlebnisse dann zu vermitteln, ist wieder ein ganz eigenes Problem. Wir neigen nun einmal dazu, fremde und angsteinflößende Erlebnisse zu ordnen, in Schubladen zu packen und uns damit scheinbare Sicherheit vorzugaukeln. Dass hierbei das Erlebnis zerredet wird, ist (fast) unvermeidbar.


Und ob die Fluten nun durch eine gezündete Bombe in der Nordsee oder schon vor dem Krieg durch weltweite Erdbeben und andere Katastrophen entstehen, wer will dafür schon seine Hand ins Feuer legen?

Keiner. Dafür sind ja auch die Seher da, die uns die Schauungen mitteil(t)en. Damit das Tonal seine Sicherheit aufbauen kann. Das Schicksal in Form der Kraft wird die Leute schon dort haben, wo es diese haben will. Der eine oder andere hört den Ruf und macht es anders. ;-)

Die Nordseebombe kommt aber rein physikalisch nicht in Betracht, da weder die Sprengkraft noch das Nordsee-Wasservolumen einen Tsunami bis Düsseldorf möglich machen, geschweige denn ganze Teile Englands untergehen ließen. Eher wäre eine Kettenreaktion möglich, wie sie der Storegga-Effekt beschreibt. Durch Hitze (der Explosion) wird das Methanhydrat enteist, welches dem Kontinentalhang Stabilität verschafft, und der Kontinentalhang rutscht ab. Massive Tsunamis sind die Folge.

Das sind alles Spekulationen. Wichtig ist nur, wann der Tsunami kommt und dass wir alle hier dann möglichst weit weg davon sind. Einzelne mögen geleitet werden, die Meisten jedoch nicht. Und um die Meisten zu erreichen bleibt bloß Quellenforschung. Immer wieder und aufs Neue.

Alles Liebe

OT


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