"BB" und Langzeitpläne (Schauungen & Prophezeiungen)

Stephan Berndt @, Freitag, 20. Dezember 2013, 20:02 (vor 2398 Tagen) @ Alex4442 mal gelesen
bearbeitet von Stephan Berndt, Freitag, 20. Dezember 2013, 20:17

Hallo,
"BB"s Kommunikationsstil erklärt sich zum einen ganz banal aus der Verwendung eines Tarnnamens - um das deutsche Wort dafür zu verwenden. Der ganze Darkroomkram basiert auf einem Versteckspiel. Vor 100 Jahren wäre das so unmöglich gewesen. Aus moralischen Gründen, nicht nur technologischen. Ich verwende seit Jahr und Tag meinen echten Namen. Mit mir funktioniert die Rumpelstilzchennummer nicht.

Was etwaige Langzeitpläne Russlands bzw. der Kommunisten betrifft, so muss man natürlich auch die Langzeitpläne der Chinesen, Angelsachsen, Hochfinanz und wie sie alle heißen berücksichtigen. Ein permanentes in den Vordergrund stellen eines russischen Langzeitplanes deutet auf einen begrenzten Horizont, ja mehr noch, es ist zu vermuten, dass der "russische Langzeitplan" dazu benutzt wird, um die Langzeitpläne anderer Mächte aus dem Blickfeld zu verbannen.
Im Sinne einer konsequenten Systemanalyse müsste man dann noch die Langzeitpläne negativer geistiger Kräfte und positiver geistiger Kräfte berücksichtigen.

Ich persönlich glaube nicht an eine "kommunistische Langzeitstrategie". Allerdings halte ich es für möglich, dass Putin wesentliche Elemente eines solchen Planes übernimmt, und das bisherige ideologische Element mit einer Anti-Globalisierungs-One-World-Idee ersetzt.
Ansonsten langweilt mich der immer wieder kehrende Versuch, Russland als das Reich des Bösen hochzustilisieren. Für mich ist das Angelsachsen-Propaganda. Russland hat im Zweiten Weltkrieg - bitte aufmerken - 90 (neunzig) mal so viele Todesopfer gehabt, wie die USA. Die meiste Zeit des Kalten Krieges hatten die USA IMMER einen deutlichen Vorsprung bei den strategischen Waffen: Atombomben, Raketen, bestimmte Jets, U-Boote. Die USA waren den Russen meist immer ein paar Jahre voraus.
Sinn und Zweck des ganzen Kalten Krieges war in Wahrheit, einen intakten eurasischen Wirtschaftsraum zu verhindern, der den USA Paroli bietet. Es war eine Strategie sowohl gegen Russland als auch Europa. Das ist geostrategisches 1x1: Wer die Welt beherrschen will, muss Eurasien beherrschen, und nicht-eurasischen Mächten (USA und UK) bleibt nichts anderes, als dort Brückenköpfe zu bilden und Eurasien zu spalten.
Teil dieser Strategie ist auch die Zerstörung Europas durch den Euro.

Glaubt man Irlmaier/Gabriele Hoffmann wird es diesen intakten eurasischen Wirtschaftsraum nach dem Untergang der USA geben.

Frau Hoffmann sagte mir am Telefon, dass sie gesehen hat, wie Russland AUCH FÜR DEUTSCHE um 2030 zu einem Einwanderungsland wird, wie die USA im 19. Jahrhundert. Ich interpretiere das auch so, dass Teile von Sibirien landwirtschaftlich nutzbar werden. Glaube kaum, dass die Russen dann plötzlich Unmengen von Ingenieuren und Anwälten brauchen. Die haben sie wohl genug.
Auch Irlmaier beschreibt die Situation eig. so, dass Russland nicht lange ent-ideologisiert werden muss. Nach 3 Sommer sollen die Besatzer wieder abziehen. Das klingt nicht grad nach einem erneuten Aufflammen des Kommunismus. Mag sein, dass man ein paar 100.000 kurzzeitig in Wallung bringt, aber es fragt sich, wie viel bei diesen "Kommunisten" echte Ideologie, wie viel Nationalismus und Romantik ist.

Gruß
Stephan


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