Wahrnehmungstheorien (Schauungen & Prophezeiungen)

NeuOrest @, Donnerstag, 17.10.2013, 11:55 (vor 2692 Tagen) @ NeuOrest (7028 Aufrufe)
bearbeitet von NeuOrest, Donnerstag, 17.10.2013, 12:22

Hallo,

ich möchte bei der Gelegenheit einmal gängige Schauungs-Theorien diskutieren. Im Forum werden, soweit ich es sehe, grundsätzlich zwei Modelle vertreten, wobei eines (vgl. Abb. 1.1 und 1.2) ein älteres ist, das wegen gewisser Unzulänglichkeiten zunehmend durch Modell 2 abgelöst wird.


1.1 Schauung als Wahrnehmung der zukünftigen Welt "durch Fernglas"
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1.2 Schauung als Wahrnehmung der zukünftigen Welt "als Zeit-Reisender"
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Beide dieser Modell-Varianten erklären bestimmte Realitäts-Abweichungen nicht, die ich bei mir und anderen mehrfach feststellen konnte und wie wir sie hier auch des Öfteren angetroffen haben. Innere Vorgänge scheinen eine ebenso bedeutende Rolle zu haben wie Sinneswahrnehmung. Es spricht nun Einiges dafür, dass nicht die zukünftige Welt wahrgenommen wird (vgl. 1.1, 1.2), sondern das Abbild, das in der Zukunft in der Ziel-Person vorliegen wird. Es beinhaltet alle Informationen, die die Sinne vermitteln, berücksichtigt aber auch die psychische, seelische und emotionale Begebenheiten gleichwertig. Eben sämtliche Aktivität/Information, die in der Summe in einem Augenblick vorliegt. Die Ziel-Person kann der Schauende in der Zukunft selbst sein (vgl. 2.1), eine nahestehende oder (bisherig) fremde Person (in abnehmender Wahrscheinlichkeit; vgl. 2.2).
Bei beiden Möglichkeiten ist eine Abänderung/Verzerrung des Wahrgenommenen durch die inneren Disposition (Gedanken, Erwartungen, Hoffnungen, emotionale Reaktionen u. a.) möglich und sogar wahrscheinlich.
Um dem Verstand/Wachbewusstsein die Informationen zugänglich zu machen, kann das schauende Bewusstsein jegliche Wahrnehmungsgegebenheiten simulieren, die zweckdienlich sind. Es kann so tun, als erlebe der Schauende selbst die Situation eines anderen. Es kann auch so tun, als sei man geistiger Beobachter in einer fremden Szene (was wohl zu Modell 1 geführt hat). Das macht es auf die Weise, dass möglichst alle empfangenen Informationen komprimiert dargestellt und auch verstanden werden können.


2.1 Schauung als Wahrnehmung eines eigenen zukünftigen Bewusstseinsinhaltes
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2.2 Schauung als Wahrnehmung eines fremden zukünftigen Bewusstseinsinhaltes
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Dann gibt es noch das Modell, das sich für jenseitige Sphären bewährt hat.
Diese Vorstellung kommt gänzlich ohne eine reale äußere Welt aus. Jedoch bildet sich eine Art "Bühne", eine Scheinwelt, die die Informationen aller beteiligten telepathischen Kontakte zu einer Gesamtheit, einem kollektiven Traum formiert. Die Geschehnisse dieser Welten/Ebenen sind in diesem Modell Auswirkung der ständigen telepathischen/seelischen Kommunikation zwischen den teilnehmenden Wesenheiten.


3.1 Welt als kollektive Schöpfung
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Würde dies für die irdische Welt gelten, liegt wegen bestimmter Indizien die Annahme eines weiteren Elementes als Instanz nahe: ein "drittes", ordnendes und lenkendes Bewusstsein "X".


3.2 Welt als kollektive Schöpfung unter Einflussnahme von X
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Wie denkt ihr über die Modelle 1 und 2? Kann man 1 schon zu den Akten legen?

Was ist mit Taurecs Argument, dass Irlmaier die Panzer gesehen hat, die noch rollen, während innen und rundum alle tot sind? - Aus eigener Erfahrung dazu: ein Kontakt zum Bewusstsein einer Person ist weiterhin möglich, auch wenn der physische Körper verstorben ist. Ich habe im Traum schon Tote nach ihrem Ableben an ihren Betten besucht, obwohl ich schlafend im heimischen Bett lag und vom Tod des Betroffenen oder dessen wahrscheinlichem Eintritt keine Kenntnis hatte. Einige Verstorbene scheinen mangels Orientierung noch eine Weile bei ihrem physischen Körper zu verweilen und so auch als Sender fungieren zu können.

Gruß


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