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Wie die Fichten in Bogen (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 17. Oktober 2013, 00:48 (vor 2654 Tagen) @ BBouvier7700 mal gelesen

Hallo!

Dieses Detail erinnert mich an die Fichten von Bogen (= für die Haupthandlung der Vision unwichtiges Randdetail).

Der Mann (Bundeswehrkamerad BBs auf dem Bogener Stützpunkt) sah in den Achtzigern in Bogen an der Donau die Russen auf der dortigen, mittlerweile abgerissenen Bahnlinie einfahren. Am Rande der Szene standen ein paar etwas übermannshohe Fichten, die damals noch nicht da waren. Ein paar Monate nach der Schau kam einer und pflanzte eben diese Fichten dort als junge Setzlinge ein.

Baldur war vor ein paar Jahren dort und hat den Zustand überprüft (Fotos waren damals im Forum):
- Die Fichten hatten die gesehene Höhe (geschätzt) längst erreicht.
- Die zum Bundeswehrstandort führenden Bahngleise, auf denen die Russen in der Schau einfuhren, waren abgerissen.

Schlußfolgerungen:
- Schau ist offenbar echt, da die Fichten korrekt vorausgesehen wurden. Dem entsprechen die von ITOma gesehenen architektonischen Details, die bis jetzt zum Teil eingetroffen sind.
- Die Zeitpunkte der Einzelheiten korrelieren nicht miteinander, denn die Fichten hatten das gesehene Alter bereits Jahre vor dem Hauptereignis erreicht.
- Daß die Bahngleise abgerissen und bislang nicht wieder errichtet wurden (Google Earth Bild von 2010), bedeutet, daß das Hauptereignis nach gegenwärtigem Stand auf die gesehene Weise nicht eintreten kann.

Ich vermute, der Russeneinmarsch wurde in der Schau auf den damaligen Zustand der Bahnlinie projiziert. Die Fichten waren ein implementierter Indikator, der kurz nach der Schau eintrat, um zu verdeutlichen, daß es sich um eine echte Zukunftsschau handelt. Dem entsprechen vielleicht Gebäude (und Laternen?) in ITOmas Schau.

Das bedeutet aber auch, daß der Zustand der Gebäude und Laternen kein hundertprozentiger Indikator für den Zeitpunkt sein könnte, wie auch die Höhe der Fichten und der Zustand der Bahngleise sich als nicht brauchbarer zeitlicher Indikator erwiesen.

Schauungen müssen eben nicht eins zu eins eintreffen, sondern verhalten sich in manchen Fällen eher wie ein Bild, das (wie in manchen Grafikprogrammen) aus verschiedenen, übereinandergelegten, halbtransparenten Ebenen (= Zeitstufen) zusammengestellt wurde.

Ein anderes Beispiel wäre die Funkenregenschau des Waldviertlers, die mindestens aus drei verschiedenen Zeitstufen besteht:
- Funkenregen
- Kinder des Bauern XY, die das gesehene Alter bereits in den Achtzigern erreicht hatten.
- Baulicher Zustand des Dorfes mit Gebäuden, die vor ca. 11 Jahren noch nicht existierten (laut Aussage des Waldviertlers von 2002). Darüber hinaus sah der Waldviertler z. B. Geräteschuppen, die in den Achtzigern bereits errichtet waren.

Die Frage ist: Sind die kugeligen Laternen ein noch ausstehender zeitlicher Indikator oder wurden sie nur als Platzhalter für ein nebensächliches Detail ITOmas Gedächtnis entnommen? Oder sind es Laternen, die früher mal in Pasing existierten oder an anderer Stelle in Pasing oder München noch heute existieren? Gilt selbiges für Bäume und Bauschutthaufen?

Gruß
Taurec


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„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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