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Besonders gelitten hatte die Stadt Hull... (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier @, Samstag, 12.10.2013, 19:06 (vor 2928 Tagen) @ Sagitta (2735 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 12.10.2013, 19:15

Ich wollte damit andeuten, dass "der Untergang Englands"
meiner Meinung nach ein esoterischer Mythos ist...

Hallo, Sagitta!

(Auch) da stimme ich Dir gerne zu.
Eine valide wirkende Schau dazu ist mir nicht geläufig.

Hierzu:
"Reale Schauungen dazu gibt es nur eine Handvoll
(Johannson + Irlmaiers Kastl + ...)."

Johansson hat allerdings nicht den "Untergang" Englands
gesehen, sondern der Text dazu lautet folgendermaßen:
=>
Englische Ostküsteund Schottland
Weiter wurde ich im Geiste zu den großen Städten
an der englischen Ostküste geführt, wo die Naturgewalten
den allergrößten Schaden anrichteten.
Die ganze englische Ostküste
stand bis weit ins Land hinein unter Wasser.
Besonders gelitten hatte die Stadt Hull und ihre nähere Umgebung.
Schottland mußte einen besonders heftigen Anprall
ausgesetzt gewesen sein, denn es schien, als seien
große Teile des Landes ins Meer abgesunken."

Was Irlmaiers "Flieger&Kastel" betrifft, so ist
1.
Fast auszuschließen, daß heutzutage eine solche A-Bombe
noch per Flugzeug (=> "zu Fuß") von Rußland aus
quer über Europa hinweg zur Nordsee transportiert wird.
Und nicht beispielsweise mit einem Marschflugkörper.
2.
Bewirkte eine solche Detonation nur ein recht kümmerliches Wellchen.
(wir hatten das hier bereits mehrfach)

Woraus sich folgende Varianten ergeben:
- Irlmaier hat nur eine Art "Detonation" (= Impakt)
gesehen und sich das "Flugzeug" dann dazu gedacht... Stand 1953
... und auch ein Impakt in die See würde nicht ganz England versenken, sondern Johanssons Bild etsprechen
- Irlmaier "schummelt" auch hier wieder mal
und repetiert nur ihm bekannte Mythen, wie Du oben
bereits treffend ausgeführt hat

Heißt:
Ein "Untergang" Englands in diesem Sinne ist durch nichts zu belegen.

Johansson weiter:
"Auswirkungen an den Kanalküsten
Danach zwängten sich die Sturzwellen durch den Kanal
und zerstörten dort auf beiden Seiten Häfen und Städte.
Besonders schwer betroffen wurde Rouen, aber auch andere Städte
an der französischen Nordküste litten stark.
Der Namen dieser Städte entsinne ich mich nicht mehr.
Auch große Teile Hollands, Belgiens und der deutschen Nordseeküste
wurden schrecklich heimgesucht.
Zu den Städten, die besonders großeSchäden aufwiesen,
gehörten Antwerpen und Hamburg.
Letztere bekam ich zu sehen, und es schien, sie habe nachLondon
am schwersten gelitten.
Es wurde mir auch gesagt, daß dort riesige Warenvorräte
verloren gingen."

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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