Einkreisung durch US-Imperialismus: Jetzt Syrien, später Rußland selbst (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 01. September 2013, 01:13 (vor 2503 Tagen) @ Stephan Berndt7689 mal gelesen

Hallo Stephan!

"Gestern sagte bei "Beckmann" ein Nahostexperte, der gegen die Mainstream-Mache anarbeitet, die amerikanische Agenda sehe vor, sich nach Syrien, den Iran vorzuknöpfen und danach womöglich Russland.
Im Klartext: Putin beseitigen, Russland territorial desintegrieren, sprich unter dem Vorwand der "Befreiung" ethnischer Minderheiten Russland als Staat zerschlagen.
Von daher ist es plausibel, dass sich die Russen - bzw. PUTIN & CO - schon im Falle Syrien sagen: "Stop!" Egal, ob die westliche Öffentlichkeit die geostrategischen Hintergründe ausblendet und sich sagt: "Oh, die bösen Russen!"
Genau das sagt auch der obige Link.
Das ganze Belügen der Öffentlichkeit basiert auf einem Ausblenden und Verschweigen der geostrategischen Hintergründe, bzw. der Geostrategie der USA. Im Grunde ein ganz simples Ding. Das kann man innerhalb einer Woche über die Massenmedien korrigieren, wenn man will.
Ein anderer Nahostexperte von der Süddeutschen sagte auch bezüglich des Krieges: "Alle Fragen enden in Moskau."
Das Problem mit der Wahrheit in diesem Falle ist nur, dass es sich um eine Büchse der Pandora handelt, aus der dann auch Adolf H. mit einem gewaltigen Satz hinausspringen würde. Bedauerlicherweise werden die Deutschen allem Anschein nach erst in der Lage sein, diese Büchse zu öffnen, wenn die USA am Boden liegt, England unter der Nordsee, und Israel vor dem rasenden, mordenden arabischen Mob von europäischen Truppen gerettet werden muss. Denn wenn die USA nach der 3TF als Verbündeter Israels wegfallen und kaum noch eine Hightechwaffe funktioniert, dürfte sich das Blatt für Israel wenden, und sie werden Gelegenheit haben, darüber zu meditieren, ob es vielleicht doch nicht so eine tolle Idee war, den Hass der Moslems jahrzehntelang hochzukochen. Womöglich "fördert" Israel dieses Problem ja noch durch das eine oder andere Atombömbchen, das sie im Hochgefühl der Unbesiegbarkeit auf ein Nachbarland werfen. Ich persönlich glaube, dass in dem Moment, da eine israelische Atombombe hochgeht, das Thema Holocaust (= Brandofer, Verbrennung von Fleisch) und seine Bedeutung kippen wird. So gesehen steuert die gesamte Politik Israels auf eine selbstgestellte Falle zu, die zuschnappt, wenn die erste israelische Atombombe hochgeht.
... Aber das ist ein anderes Thema, bzw. hat mehr mit dem Iran zu tun.
Und dieser wiederum mit Syrien."

Den Beckmann hatte ich auch gesehen. Gestern in der schweizer Nachrichtensendung
des SRF auf 3Sat "10 vor 10" antwortete ein "Nahostexperte" auf die besorgte
Frage der Moderatorin, wie denn die Reaktion Rußlands auf einen Angriff der
USA aussehen könnte: "Sie können nichts dagegen machen, denn wir haben keinen
Kalten Krieg mehr, und Rußßland ist keine Supermacht mehr, ähnliches gilt für
China." Punkt, die Moderatorin hatte keine weiteren Fragen.

Ich wäre mir da nicht so sicher, Georgien 2008 läßt grüßen.
Die Russen werden sich nicht bis auf ewig einkreisen lassen
und sich ihre letzten Verbündeten und Freunde zusammenbomben
lassen. Schon ganz simpel aus dem Grund weil die Einkreisung
irgendwann der logischen Entwicklung folgend an die eigene,
russische Grenze herantritt. Diese "amerikanische Agenda" hat
nicht der Friedensnobelpreisträger Obongo erfunden, sondern
schon die Buschmänner davor, und falls man genauer nachforscht
bereits Ronald Reagan Anfang der 80er.;-)
Das Logo weiland: "dem sowjetischen Huhn den Kopf abschneiden."
Irgendwann platzt Putin der Kragen und dann wird Rußland wieder
militärisch aktiv.

LG,
Eyspfeil


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