Fuchs-Bandwurm (Schauungen & Prophezeiungen)

grumpf @, Donnerstag, 04.07.2013, 10:44 (vor 3289 Tagen) @ Walle (22085 Aufrufe)
bearbeitet von grumpf, Donnerstag, 04.07.2013, 10:57

Servus Allesamt!

Erst einmal ein herzliches *Grüß Gott* in die Runde, worauf nicht schwer zu erraten ist, woher ich stamme ;-)
Meinen Einstiegsbeitrag habe ich gestern im Vorsorge-Teil geschrieben.

Zum Bandwurm: ich bin aktiver Jäger und viel i.d. Natur unterwegs. Die gesamte Familie ernährt sich während der Zeiten im Wald vielfach von Blaubeeren, Walderdbeeren und Kräutern, was es halt grad gibt. Die Fuchsbandwurm-Story wurde ziemlich aufgebläht, möglicherweise sogar einst von Jägern verbreitet, um allerlei Spaziergänger aus den Revieren zu vertreiben.
Es stimmt zwar, daß die winzigen Eier dieses Parasiten bei starker Trockenheit sogar auf staubigen Straßen aufgewühlt werden und ggfs. eingeatmet werden können, aber die Chance, sich damit zu infizieren und als Fehlwirt zu dienen, soll (lt. meinem einstigen Jagdlehrer) geringer sein, als im Wald vom Blitz erschlagen zu werden. Außerdem hat der Bandwurm eine extrem lange Inkubationszeit, bis zu 30 Jahre. Je älter man wird, desto weniger Bedenken braucht man in dieser Sache haben.
Man sollte halt Blaubeeren nicht unbedingt in der Nähe von Fuchsbauten sammeln ... und auch vorsichtig sein, wenn Fuchs-Losungen (Bilder gibt's im Internet) in der Nähe liegen.
Auch "wandern" die Eier nicht die Blaubeerbüsche hoch. Und so knochentrocken, daß sie im Wald unhergeweht werden, ist es praktisch nie in unseren Breitengraden.

In Gebieten, die irgendwie unsauber wirken (Intuition spielen lassen!) kann man Beeren und Waldkräuter 30 min. in ein Bad von Kaliumpermanganat-Lösung legen. Ein paar Kristalle KMnO4 ergeben eine stark violette Lösung, die sehr antiseptisch wirkt und unliebsame Schmarotzer abtötet. Hinterläßt zwar braune Flecken, weil es sich im Oyxdationsprozeß zu Braunstein zersetzt, aber ist sehr praktisch und kann in jeder Drogerie bezogen werden. Allerdings wird man gefragt, wozu man es braucht, weil es ein starker Sauerstoffträger ist und so allerlei Baller-Experimenten verwendet werden kann.

Den Wert von frischen Kräutern und Beeren schätze ich jedenfalls viel höher ein, als die Gefahr der Parasiten-Infektion.

Zur Rohkost und Ernährung allgemein: Ich persönlich erachte es als wesentlich wichtiger, drauf zu achten, in welchem Bewußtsein man Nahrung zu sich nimmt, als sich unter neue Regeln und Dogmen unterzuordnen, was denn nun gesund sei und was nicht. Wer seinen Körper gut kennt, spürt, was gerade nötig ist, bzw. nimmt Warnzeichen auch wahr, z.B. Heißhunger auf Süßes bei Pilzinfektionen im Darm.
Ein Teller Zivilisationskost von Aldi, der bewußt und in Dankbarkeit zu sich genommen wird, mag einen höheren Wert für die Ernährung haben, als eine Schüssel frische, selbstgepflückte Blaubeeren, die in Angst vor dem Bandwurm gepflückt wurden und vielleicht auch im Zorn unbewußt heruntergeschlungen worden sind und dadurch all ihrer Frische-Schwingung beraubt wurden.

Fazit: Niemand möge sich von den Stories der Medien, was an schreckllichen Gefahren so alles im Wald lauere, mürbe machen lassen. Sonst wirkt der auferlegte psychische Weidezaun ... und wie eine Kuh, die Angst hat, nochmals einen Stromschlag zu bekommen, würde der Betreffende dann Natur-Nahrung aus Wald und Feld meiden, weil er nur noch Gefahren sieht, statt gesunde Nahrung und die Schönheit der Natur.

Schönen Gruß!
g.


Doch Schweigen ist dann angebracht,
fatal die Plapperei.
Die ritterliche Hohe Wacht,
ist keine Narretei,

sondern sei damit getarnt,
daß keine Augen ruh'n
auf des Narren Wahrheits-Pfad
und seinem stillen Tun.


Gesamter Strang: