0,05 Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit? (Schauungen & Prophezeiungen)

wallmowharald @, Sonntag, 30.06.2013, 11:16 (vor 3383 Tagen) @ BBouvier (22620 Aufrufe)

Hallo BB und Forenteilnehmer!

(Oh, da hat sich ja ein Thema entwickelt, ich selbst geh nur so alle 5 bis 10 Tage ins Netz für 24 Stunden, um dann konzentriert die Internetarbeit zu machen, in den restlichen Tagen bin ich ganz ohne Bildschirme ;) )

Höchstens 50.000 Überlebende im BRD-Gebiet? Das würde bedeuten, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit gerade mal bei einem halben Promill liegen würde...

Erstens scheint also das Glück/Schicksal maßgebend zu sein (wobei Glück zweierlei sein kann, nämlich einerseits zu den gesunden Überlebenden mit Perspektive zu gehören oder andererseits einen schnellen Tod zu bekommen (ich selbst bin ein ziemliches Glückskind, erinnere mich derzeit immer öfter an einen sich ständig wiederholenden Kindheitstraum, wo ich wohl im Krieg war und von einem Luftangriff getroffen wurde... ;) )). Das Maß der Krisenvorbereitung ist hier völlig irrelevant.

Wenn man dann aber Glück gehabt hätte, wirkt sich das Maß der Krisenvorbereitung doch aus, wo man meiner Einschätzung als Laie auf diesem Gebiet seine Überlebenschancen vielleicht auf 1 bis 10 Prozent erhöhen könnte. Für eine Familie mit noch 2 Kleinstkindern (derzeit 3 Jahre und 1 Jahr) dürfte die Überlebenswahrscheinlichkeit Aller dann doch wieder weit unter 1 Prozent liegen... (Hmm, und meine Frau will noch ein drittes Kind, aber ich glaube, dass ich das besser nicht will bei diesen Perspektiven ;) )

Der schwierigste Punkt hinsichtlich des Überlebens scheint ja die Gefahr vor Mitmenschen zu sein, da man keinem mehr trauen können wird. Man wird also in der Pampa/im Wald leben müssen.

Ich halte ein Leben in einer extrem bevölkerungsarmen Gegend (etwa Lappland oder Island, wo die Bevölkerungsdichte sogar teilweise unter 1 Prozent von der Uckermark/Vorpommern liegt) trotzdem für vorteilhaft. Man müsste ja dort nicht in der Blockhütte leben, sondern der Sicherheitsaspekte wegen im Wald. Auch würde man seine Bevorratung existentieller Güter nicht in der Blockhütte machen sondern an mehreren Punkten unter der Erde.

Wenn nur noch 50.000 Menschen in der BRD leben? Wie viele sind denn dann noch fruchtbar und wie würde dann die Fortpflanzung funktionieren, um die (dann hoffentlich geläuterte) Menschheit wieder aufzubauen?

Wie sieht es denn auf anderen Kontinenten aus, etwa Südamerika? Findet dort auch das große Abräumen statt? Ich war ja schon in deutschen Siedlungen im Chaco/Paraquay...

BB, wie sieht denn Deine Vorbereitung aus, wirst Du in unserem Lande ausharren, wenn der Tag-X da ist oder unmittelbar bevor steht?

Viele Grüße aus der Uckermark

Harald


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