wieder und wieder vs. über alles (Schauungen & Prophezeiungen)

Liv @, Mittwoch, 13.03.2013, 17:21 (vor 3148 Tagen) @ BBouvier (18801 Aufrufe)

Sehr geehrter Herr Bouvier!

Ihrer die Wörter "wieder und wieder" betreffenden, aeusserst intelligenten Argumentation folgend, würde ich Sie gern fragen, ob es sich bei den Wörtern "über alles" ebenso verhaelt? Die kommen doch auch haeufig vor, richtig? Allgemeiner Sprachgebrauch, denn ich könnte, wenn es denn zutraefe, sagen, dass ich Ihre Argumentation über alles schaetze. Was aber, wenn ich diese Wörter intoniere, um auf etwas ganz anderes hinzuweisen? Wie beispielsweise im "dritten oder zwölften Gesang" eines alten Epos, in dem ebendiese alltaeglichen Wörter ebenfalls vorkommen, allerdings nur dort in dieser Intonation und so einige weniger verbildete Leute vermeinen sich dann einzubilden, das von Deutschland die Rede sei, dessen Völker von der Maas bis an die Memel und von der Etsch bis an den Belt leben. Na sowas aber auch. ;-)
Der Vergleich ist nicht der beste, ich weiss das. Im Gesang des Aeneas geht es eindeutig um den Bruch des Hauses mit der Stadt Troja und Ratzinger hat diesen Teil "gesungen" bzw. so intoniert, dass kein Zweifel offen geblieben ist. Szörényi László ist ein weltweit angesehener Literaturhistoriker, kein Hobbiexperte in Pension.

Was Grundsaetzliches: Ein Grund für meine lange Abwesenheit war, dass dieses Forum wenig konstruktive, sondern grösstenteils subjektiv destruktive Aspekte hervorzubringen vermag. Man kann noch so viel von einem Thema verstehen, wenn man damit nicht umgehen kann, bringt man es nicht voran. Was ich hier schreibe, nennt sich Beitrag. Wenn von mir hier eingestellte Informationen mangels Interpretationsfertigkeit nicht keine Beitraege zur Sache darstellen, kann ich die auch für mich behalten.

So long (ist Geheimsprache :))
Liv


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