die symbolik des nirwana (Schauungen & Prophezeiungen)

detlef, Montag, 03.09.2012, 18:51 (vor 3800 Tagen) @ Taurec (4622 Aufrufe)

moin,

Ich bezweifle, daß alle Schauungen gesendet sind.
Warum sollte man es bei Schauungen annehmen, in denen keine Wesenheit auftritt und es nicht aus dem warnenden Charakter indirekt geschlossen werden kann?

schlicht und ergreifend, weil eigenproduktionen unserer hirne vielleicht ganz nett und interessant sein koennen, aber keinerlei relevanten "naehrwert" in sich haben.

wenn wir davon ausgehen, dass schauungen tatsaechliches aus der zukunft (oder der gegenwart an anderem ort - auch haeufig bei sehenden) zeigen, dann schliesst das eine eigenproduktion unseres hirnes aus.
so schwer es uns faellt, das zu kapieren, aber ohne geschehen an dem ort/zeit, den wir als "zukunft" bezeichnen, gibt es keine schau. (ich beziehe mich hier auf schauungen von "realbildern")
und sehr wahrscheinlich gibt es auch dann keine schau, wenn niemand anwesend ist, dort passierendes zu sehen.
demnach MUSS da ein sender sein. (das zukuenftige eigene ich, oder eine andere "person".

bei solchen phaenomenen, wie den angesprochenen maden, ist die sache unklarer. das sind, in meinen augen, entweder "moderierte" bilder, wie z.b. bei johannsson, oder aber es sind wirklich nur ausgeburten des eigenen unterbewusstseins. (und als solche fuer uns vollkommen wertlos!)

leider gibt es auch keine moeglichkeit festzustellen, was diese vorkommnisse jeweils sind.
wenn man sagt, wird schon "echt" sein, weils ins allgemeine bild passt, besteht gerade die gefahr, dass das unterbewusstsein eines interessierten (in diesem falle BB) beweise fuer die eigenen theorien "liefert".

wenn wir uns jetzt auch mit zeitgenoessischen sehern beschaeftigen, wird die abgrenzung zu verarbeitungstraeumen wichtiger denn je. (was haben wir hier im laufe der zeit nicht schon maerchengespinste von histerischen tussen gehabt...)

die psychologie wie sie heute "funktioniert" ist doch im grossen und ganzen nichts weiter als ein riesiger mummenschanz.
nach wie vor besteht das instrumentarium aus hypothesen, beruhigungspillen, gehirnwaesche und zwangsjacken.
jeder hat seinen eigenen satz an traumdeutungssymbolen. hauptsache es hebt sich irgendwo um ein paar millimeter von freuds kindersexphantasien ab.
schlimm genug, wenn man diese scharlatane an die eigenen traeume laesst, aber bei den schauungen brauchen wir eindeutig keine nebelwerfer.

ich wiederhole:
EINE SCHAUUNG KOMMT VON AUSSEN, SONST IST SIE KEINE!
(ob der sender nun eine "sache" oder eine "person" ist, darueber laesst sich streiten. aber nicht darueber, ob auswuechse des eigenen hirnes schauungen sein koennen. (wobei ich hierbei das eigene "zukuenftige ich auch als "aussen" betrachte))

Das wäre eine Verkomplizierung und würde zudem das Phänomen entwerten, weil man sich wie bei Erscheinungen fragen müßte, ob man in die Irre geführt wird.

auch bei jedem banalen kontakt muss man sich dies fragen. und beim eigenen unterbewusstsein sowieso.

Die abstrakte Information muß in allen Fällen für den Verstand und für das Bewußtsein übersetzt werden.

wieso wird hier nun nur noch von abstrakten informationen ausgegangen?
selbst die von eFisch selbst als abstrakt bezeichneten dinge sind beileibe nicht abstrakt. eine kosmische wolke mag duenn sein, aber nicht abstrakt.

was ein "auge" sieht, und an ein anderes uebermittelt, braucht doch keine interpretationen fuer diese uebermittlung. die interpretationen werden erst noetig, wenn ein seher anderen das geschaute in worten schildern will.
oder wollt ihr jetzt allen ernstes behaupten, von der uebermittlung von schauungen so viel zu verstehen, dass ihr behaupten koennt, diese uebermittlung finde nicht in bildform statt?

Das Darstellen mit Bildern erfordert Symbole, um die Information überhaupt verständlich zu machen, wenn man sie nicht durch eingegebenes Wissen und Gefühle schlicht weiß.

nein, nein, und nochmal nein! das darstellen und uebertragen von bildern braucht linien, punkte, formen und farben. (pixel...)
erst die weitergabe als wort braucht verstaendnis. ich denke da an die beschriebenen kutschen ohne pferde = geschaute autos.

Wo aber etwas gesehen wird, findet immer Verdichtung in Symbolen statt, es sei denn, die Information ist so einfach, daß der optische Eindruck des späteren Geschehens reicht. Z. B.: Panzer fährt auf Autobahn.
Allerdings kann es sein, daß die oberflächlich simple Szene eine unscheinbare Symbolik hat. In erinnere an die Hohlwegschau aus Bogen, wo die Russen ihre Panzer auf einer heute schon längst abgerissenen und zugewachsenen Gleisanlage abladen, die damals noch bestand. Eine Szene, die real gar nicht mehr eintreten kann. Seitdem traue ich keinem Bild mehr.

aber, das ist doch keine symbolik! das ist vielmehr ein weiterer hinweis darauf, dass "die zukunft" wahrscheinlich nicht festgemauert ist, sondern doch (bis zu einem gewissen grad?) veraenderlich sein duerfte. (siehe auch "strassenbahn")
diese ablade-schau hat sich schlicht und ergreifend erledigt. aus welchen gruenden auch immer.


Mir scheint die Symbolik für Selbstgesehenes ebenso zu gelten wie für Gesendetes.

ich denke, dass du hier eine unpassende trennlinie ziehst.
"selbstgesehenes" ist nicht mit den aktuellen, eigenen augen gesehen. sondern mit den augen eines "anderen";(und von dem gesendet, bzw. vom seher gesaugt)

Das Bewußtsein, das die Komplexität der Welt nicht völlig erfassen kann, ist da wie ein Flaschenhals, durch den alles gepresst wird. Ein vielschichtiges, mehrdimensionales Geschehen muß für den platten optischen Eindruck vereinfacht werden.

jein. denn da bist du bei den "moderierten" schauungen angelangt.
die aber, a) einen sender haben, und b) schon eher wie prophezeiungen funktionieren.
landkarten, maden und gesprochene erklaerungen als bestandteil von schauungen muessen entweder einen "interessierten" sender haben, oder sie sind nichts weiter, alsa phantasiegebilde ueberanstrengter hirne.


Zusatz: Selbst wenn eine Wesenheit einem komplette Bilder sendet, sodaß man selbst nichts mehr tut und nur empfängt, müssen diese von ihr zuvor geformt werden. Die Wesenheit sieht selbst und muß die Informationen verarbeiten.

grottenfalsch! selbst wir koennen mit unseren technischen hilfsmitteln sehr wohl bilder detailgetreu verschicken, die wir selbst nicht interpretieren koennen.

Man kann dem Symbolikproblem so also nicht entfliehen, sondern verschiebt es nur auf eine andere Etage, eine Etage, über die man keine sicheren Aussagen machen kann.

wenn wir von "intelligenten sendern" ausgehen, die uns bilder schicken koennen, gibt es kein problem mit sybolik. denn dann empfangen wir just, was wir empfangen sollen.
wenn es aber keine sender gibt, sondern nur zufaellige ein-, bzw. ausblicke, dann gibts sowieso keine symbolik, sondern nur zufaellige fetzen.

gruss,detlef


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