Brand (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

NeuOrest @, Sonntag, 19. August 2012, 23:05 (vor 2588 Tagen)7642 mal gelesen
bearbeitet von NeuOrest, Sonntag, 19. August 2012, 23:16

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Hallo noch einmal,

wie ich schon einmal erwähnt habe, habe ich seit meiner Kindheit ungewollt Erlebnisse, in denen ich die Zukunft bewusst erlebe. Oft sehe ich auch die Zukunft anderer Menschen oder aktuelle Geschehnisse aus ihrem Leben. Dann denke ich im Schlaf aber "ich-dort" sei "ich-hier". Mein Hirn ersetzt auch die Personen aus deren Bekanntenkreis durch die meinen (z.B. meine Eltern anstelle derer der Person).

Letzte Nacht träumte ich beispielsweise, ich sei in einem Bus mit jungen Menschen. Der Bus schlingerte, fiel dann seitlich um.
Heute hörte ich die Meldung im Radio, dass ein Busfahrer eingeschlafen und eine Jugendgruppe dadurch verunglückt sei. Ihr Bus sei auf die Seite gefallen.

Aus dieser Perspektive habe ich, zu manchen Zeiten allnächtlich, viele Ereignisse gesehen, die auch mich betrafen. Viele trafen am folgenden Tag ein, einige erst Wochen bis Monate später. Manche warten noch auf ihre Erfüllung. Einige weisen auf große Notstände im Volk hin sowie russisches Militär in Deutschland.

Dabei kann ich nicht mit Sicherheit sagen, welche Träume wirklich mich zeigen, und welche eine andere Person.

In der vorletzten Nacht träumte ich, ich(?) fahre auf einer breiten Bundesbahn. Meine Frau(?) sitzt neben mir. Ich wollte meine Mutter(?) besuchen. Meine Frau saß auf dem Beifahrersitz. Der Himmel war wie bei Sonnenuntergang in ein Rot-Violett getaucht. Allerdings nicht zunehmend zum Punkt der untergehenden Sonne heller werdend, sondern überall am Himmel gleichmäßig in Farbe und Intensität. Die Sicht auf das Umland war nicht durch Bäume eingeschränkt. Es war ein wenig hügelig, aber nicht bergig. Eher Wiesen und Äcker, weniger Bäume/Wald.
Im Augenblick, als ich in die Szene eintauchte, erschien vor der Windschutzscheibe für einen kurzen Augenblick ein wundersames "Ding". Es sah ein wenig aus wie eine Schneeflocke, aber auch wie eine unvollständige Seifenblase. Meine Frau und ich staunten ob der Schönheit und Anmutigkeit dieses Objekts. Es schien aus sich selbst heraus zu leuchten und wirkte wie von einer anderen Welt. Sphärisch irgendwie. Wir waren fast feierlich gerührt. Dann war es auch schon wieder verschwunden.
Wir passierten daraufhin die Spitze eines Hügels und konnten wieder einige Kilometer weit ins Land hineinsehen. In einiger Entfernung vor uns stand eine kleinere Stadt, fast noch etwas dörflich, vollständig in Flammen. Jedes Haus schien zu brennen, und ständig traten neue Brandherde auf, ohne dass für mich eine Ursache sichtbar wäre.
Ich war schockiert, innerlich tief erschüttert. So ein Gefühl, dass das kein Ereignis war, das einen Tag in den Nachrichten genannt und dann vergessen würde. Das war eine gewaltige Katastrophe! Warum, so dachte ich, musste ich nur ausgerechnet an diesem Tag die Idee haben, meiner Mutter(?) den Besuch abzustatten! Das war so dumm und naiv von mir!
Ich wendete den Wagen und wollte zurückfahren. Doch sah ich dabei bereits, dass längst schon mein gesamtes Umfeld Feuer fing. Überall entstanden neue Brände, auch sehr nahe der Fahrbahn. Ich spürte die Hitze, die mit den Flammen vom Wind getrieben über die Straße strich.
Der Ärger über mich selbst wich einem Anflug Resignation. Ich hörte mich mich selbst fragen: "Wie kann man das hier nur überleben?"

Plötzlich Bruch. Ich sehe einen Teich. Ein Frosch taucht auf und unter, schwimmt ein wenig, taucht wieder... Ende der Sequenz.

__

Anmerkungen:
- Obwohl meine Beifahrerin und ich über das Objekt staunten, waren wir nicht verwundert oder schockiert. Wir schienen also damit gerechnet zu haben.
- Die Brände jedoch waren unerwartet und ich ärgerte mich, dass ich "ausgerechnet an diesem Tag" meine enge Verwandte (Mutter?) besuchen wollte. Wollten wir dorthin, um das Ereignis mit ihr zu betrachten?
- Ein Frosch hat heute den kleinen Teich an unserem Haus entdeckt. Er schien ob der trockenen 30°C an diesem warmen Sommertag fast glücklich ins Wasser zu springen. Ich nahm ihn einmal auf meine Hand, wo er kurz verweilte, um kurz darauf wieder vergnügt ins Wasser zu springen und abzutauchen. Mein Nachbar und ich schauten ihm eine Weile schweigend und mit geteilter innerer Freude zu (Wiederholung der Sequenz aus der vorletzten Nacht). Warum diese angehangene Sequenz? Sollte es ein Hinweis auf die Frage sein, wie man das überleben könne ("ein See bietet Schutz")? Oder eine Art Zeichen um mir zu bestätigen, dass es sich um ein real geschautes Zukunftsereignis handelt?

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