Erden Töne (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht @, Mittwoch, 01.02.2012, 11:49 (vor 3548 Tagen) @ Tannenbaum (3182 Aufrufe)

Hallo Tannenbaum,
beim Lesen Deines Beitrages hab ich mich erinnert, über Erden-Töne schon gelegentlich etwas gelesen zu haben. Wenn man danach googelt findet man einiges. Aus einem Spiegelartikel vom 26.1. 2001 hab ich Auszüge hier reingestellt:


Wenn Menschen anstelle der Ohren Radioantennen hätten, sie würden wahrscheinlich in kürzester Zeit wahnsinnig werden. Denn die Erdatmosphäre ist voll mit seltsam anmutenden "Tönen", die zusammen eine polyphone Symphonie aus elektromagnetischen Wellen ergeben.

Zum Glück rauschen die Radiosignale weitgehend unbemerkt am Alltagsleben der Menschen vorbei. Zum Glück lassen sich die Lieder aus der fremden Welt aber auch - falls gewünscht - hörbar machen. Andernfalls blieben den Menschen faszinierende akustische Einblicke in ein weitgehend fremdes Universum vorenthalten.
Möglich machen das so genannte VLF-Empfänger (VLF steht für "very low frequency"), die aus der Radiostrahlung deren extrem langwelligen Anteil herausfiltern. Dennis Gallagher vom Marshall Space Flight Center der Nasa hat nun in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama einen VLF-Empfänger installiert, der die geheimen Signale nicht nur hörbar macht, sondern auch noch live ins Internet überträgt. 24 Stunden am Tag. Wenn der Server nicht gerade offline ist.


Die besten Zeiten für atmosphärische Symphonien sind der Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Auch nachts kann, berichtet Gallagher, oftmals mit Ergebnissen gerechnet werden, die sich hören lassen können. Für den bundesdeutschen Surfer bedeutet das, dass die Live-Töne aus Alabama in der Regel zwischen 23 und 13 Uhr am faszinierendsten sind.
Das Gratiskonzert aus der Erdatmosphäre geht schon lange nicht mehr vor leeren Rängen über die Bühne. Weltweit macht sich, so die US-Weltraumbehörde, ein Netz von mehr als 1500 VLF-Empfänger regelmäßig auf die Suche nach sphärischer Musik - darunter viele Schulen.
Denn in die nötige Ausrüstung muss nicht großartig investiert werden. Glaubt man dem promovierten Physiker Gallagher, lässt sich ein Empfangsgerät leicht selbst basteln. "Jeder, der einen Lötkolben halten kann, kann auch einen derartigen Empfänger bauen. Fast jeder."


Immerhin steht in dem Artikel aber auch, dass es auch „ohne Aufbereitung“ für den Menschen hörbare Töne gibt:

Manchmal hält die Ionosphäre allerdings nicht ganz dicht. Elektromagnetische Wellen können dann die Atmosphäre verlassen, werden in rund 10.000 Kilometer Höhe aber vom Magnetfeld der Erde eingefangen und wieder zurück leitet. Aufgrund des langen Weges durch magnetisiertes Plasma ist die Dispersion deutlich stärker. Die Folgen sind hörbar: Pfeiftöne, die mehrere Sekunden lang sein können, entstehen. Wissenschaftler nennen sie "Whistlers".

So ganz am Rande halte ich es eventuell für möglich, dass sich da vielleicht grade tatsächlich etwas ändert. Wo doch Magnetfelder grade ein Lieblingsthema von mir sind. Grins!
Diese You Tube videos halt halte ich aber für gestellt. Ich gestehe, ich hab mir nicht die Mühe gemacht alle an zu gucken. Aber müssten da nicht alle Menschen stehen bleiben und verdutzt herumschauen. Beim Baseballspiel kann dies doch durchaus auch von irgendeinem Scherzbold im Stadion eingespielt worden sein.
Wie man zu den Tönen kommt, ist oben ja sehr gut erklärt.
Wenn es zu überzeugenderen Belegen hierzu käme, wäre ich bestimmt eine der Ersten, die da Hoppla sagt.

Mit freundlichen Grüßen


Gesamter Strang: