Re: Flucht mit dem Rad/Pferd/Füßen etc..........
Geschrieben von Johannes am 29. März 2005 21:40:18:
Als Antwort auf: Re: Flucht mit dem Rad/Pferd/Füßen etc.......... geschrieben von Otto am 29. März 2005 19:04:14:
> Aber bedenke :damals dauerte die Flucht 1/2 Jahr und länger!Heute,nach
> Irlmaier! musst Du in 3-4 Tagen "in Sicherheit"sein!Gruß Otto
Hallo Otto,Du meinst jetzt die 3tF, während der man sich irgendwo verstecken muß? Oder steht bei Irlmaier, daß auch schwere Unruhen bzw. Krieg nur ein paar Stunden dauern?
Ich nehme an, Du meinst die 3tF, und da sehe ich keinen Grund zu flüchten. Sollte es aber in Deutschland zu so großen Spannungen kommen, daß es in Frankfurt/Main oder anderen Großstädten zu gefährlich wird, so dauert das sicher Wochen oder Monate, nur nur Stunden.
Ich, für meinen Teil, sehe also keinen Grund, mich auf Flucht vorzubereiten. Wenn die 3tF kommt, dann bin ich froh, in meinen eigenen 4 Wänden zu sein, und wenn es zu Unruhen/Plünderungen kommt, dann weiß ich, wo ich hingehen könnte. Nicht an einen Ort, wo ich ein paar Lebensmittel vergraben habe, sondern zu guten Freunden bzw. Verwandschaft, die ziemlich abseits wohnen.
Mein Opa (geb. 1899) hat zwei Weltkriege erleben müssen, und ich erinnere mich noch gut daran, wie er uns, als wir noch Kinder waren, immer wieder sagte, die Kleidung, die wir am nächsten Tag tragen wollen, müsse immer griffbereit daliegen, so daß wir sie auch im Dunkeln greifen können (damit man sich schnell etwas überziehen kann, wenn Fliegeralarm ist).
Und diese Art von Vorbereitung ("allzeit bereit"), die erstreckt sich auf viele Gebiete und ist mir auch wichtig, nicht aber die Frage, wo ich einen Erdbunker grabe, um mich auf einen Krieg und russ. Besatzung vorzubereiten. Viel wichtiger als geheime Lager anzulegen ist es mir, eine dauerhafte Versorgung für eine Zeit vorzubereiten, in der es wirtschaftlich immer mehr bergab geht und es zu Unruhen/Plünderungen kommen könnte. Ich suche die dauerhafte Alternative, nicht nur eine Vorsorge, die nach ein paar Tagen oder höchstens Wochen zu Ende ist.
Das nur mal als grundsätzlicher Gedanke zum Thema.
Gruß
Johannes