Re: Flucht mit dem Rad/Pferd/Füßen etc..........

Geschrieben von Evi am 29. März 2005 19:30:13:

Als Antwort auf: Flucht mit dem Rad/Pferd/Füßen etc.......... geschrieben von Tecumseh am 29. März 2005 18:00:26:

Das stimmt schon, daß die alten Leute Ihren Beitrag leisten können, nur ich denke, die Zeiten habe sich verändert. Wir sind viel mehr auf der Welt, als damals, die meisten müssen aus den Großstädten fliehen und es stellt sich die Frage, wie lange Du auf dem Fahrad stitzt, mit dem Du fliehen willst, wie lange Du Deinen Rucksack auf dem Rücken trägst oder Dein Kinderwägelchen vor Dir schiebst.

Stell Dir mal vor, Du stehst im Stau im Hinblick auf die Panzer, die Dcih bald überrollen.... wer ließe da nicht sein Auto einfach stehen und holt sich den nächstbesten Flüchtling mit Rucksach oder Kinderwagen und haut damit ab, um den eigenen Arsch zu retten.

Das ist das Szenario mit dem wir leben müssen.

Ich stellte mich drauf ein, daß ich zu Fuß mein Ziel erreichen muß (in mienem Fall 70 KM und das ist zu schaffen). Bißl Saatgut hab ich in den Taschen, was die Plünderer in diesem Zusand nicht interessiert, ein paar Medikamente gegen Schmerzen als Tauschmittel, Bleistifte, Zettel....... eben alles, was leicht zu tragen ist. Daß ich mit Auto, Fahhrad oder Rucksack, Kinderwagen mein Ziel erreiche, scheint mir unwahrscheinlich. Die Plünderer freuen sich auch diese Dinge uns schauen wohl kaum in meinen Taschen nach. Mit diesen Gedanken bereite ich mich vor auf den Tag "X". Allzeit griffbereit und ich werde mein Fahhrrad so begehrenswert wie möglich gestalten, um meine "Schätze" behüten zu können.

Weiß natütlich nicht, ob es klappt, weil eine Portion Schicksal immer mitspielen wird, aber die Wahrscheinlichkeit liegt recht hoch.

Viele Grüße

Evi

>Nur einmal als Anmerkung:
>Wenn ihr keine Vorstellung habt, wie so eine Flucht aussieht, dann fragt doch mal die alten Leute, die 1945 aus Ostpreussen abhauen mußten. Da hatte nicht jeder ein Auto und wenn, dann war kein Benzin mehr da.
>Aber die Omas und Opas wissen wie es geht und was ausser Feindeinwirkung noch passieren kann. Mir haben als Kind diese Erzählungen schon die Sprache verschlagen und stimmen mich heute noch bedenklich.
>Ein Grund dafür, den Seeweg zu nutzen oder zu verharren. Eine Flucht käme für mich nur in Frage, wenn es wirklich unvermeidbar wäre.
>T.


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