Klimakatastophe?

Geschrieben von Bernd am 11. März 2005 13:12:

Hallo,

Schnee und Kälte und kein Ende, bis jetzt so kalt wie nie zuvor im März, seit es Wetteraufzeichnungen gibt. Mancher mag vielleicht an den Film "the day after tomorow" denken. Werden solche Katastophen bald Wirklichkeit?
Die Statistik weist jedoch eher in entgegengestzter Richtung. Beispiele gibt es genug: Der Sommer 2003. In ganz Mitteleuropa der heißeste Sommer seit es irgend welche Aufzeichnungen gibt, kein Sommer, der auch nur annähernd die gleichen Durchschnittswerte erreicht. Winter fast ganz ohne Schnee, eigentlich sah es bis Mitte Februar so aus, als ob der aktuelle Winter ganz ausfallen würde.
Unvergessen auch der Februar von 1990, schon ein paar Jahre her, aber 22 Grad Mitte Februar, 13,5 Grad im Durchschnitt, das passt normalerweise in den April. Oder 23 Grad im Dezember? Das gab es im gleichen Winter bei Freiburg.
Früher konnte man den ganzen Winter über im Schwarzwald skilaufen und heute: Ein mal im Monat für ein paar Stunden nachdem es geschneit hat, dann ist der Schnee schon wieder weg.
Die Klimastatistiken zeigen eindeutig, in welche Richtung die Temperaturen in näherer Zukunft gehen: Nach oben.
Beispiele, Statistiken, Aufzeichnungen aus über 200 Jahren gibt es unter:

Im Licht der Natur

Aber da baut der besagte Film auf Tatsachen auf: eine allzustarke Erwärmung hätte ein Abschmelzen der Polkappen zur Folge. Man rechnet, dass es in 50 Jahren kein Eis am Nordpol mehr gibt. Das wiederum würde das Verhältnis zwischen Salz- und Süßwasser verändern, sowie das Temperaturverhältnis. Beide Gegebenheiten sind jedoch Antriebsmotor für die Meeresströmungen, wie der Golfstrom. Wenn dieser seine Richtung oder Stärke ändert, oder ganz einschläft, hätte das für Europa wirklich "den day after tomorow" zur Folge.

Viele Grüße,
Bernd


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