Re: Frage: (Über-) Lebenswichtige Medikamente

Geschrieben von Röde Orm am 10. März 2005 20:39:54:

Als Antwort auf: Re: Frage: (Über-) Lebenswichtige Medikamente geschrieben von detlef am 10. März 2005 14:59:24:

Mein Bruder und ich versuchten 1996 (Sanierung am meinem damaligen Reetdachhaus) eine Zink-Maurerbütt, gefüllt mit Metall, auf einen Stalldachboden zu heben. Nun, wir Beide sind ziemlich stark, aber bei mir ist es so, dass meine Muskeln zu stark für Rest des Körpers ausgelegt sind (Selbstüberschätzung). Die Folge war: beim Anheben und über den Kopf verdrehte ich dummer Weise meine Wirbelsäule sehr ungeschickt. Daraus entstand ein Bandscheibenvorfall, der nur operativ behoben werden konnte. Seitdem weiß ich, was „echte“ Schmerzen sind. Nähere Ausführungen lohnen jetzt nicht. Mit solch einem Handykap wäre ich in der harten Zeit nicht mehr zu gebrauchen gewesen. Alleine auf mich gestellt und ohne ärztliche Hilfe wäre ich ganz einfach verreckt.

Da fängt man an nachzudenken und trotz des heutigen Gesundheitssystems nicht allzu sehr auf die positiven Seiten zu schimpfen. Schade, dass es oft erst einmal „Peng“ machen muss, bevor man bewusster mit der Gesundheit umgeht. Das ist unser höchstes Gut!

Wer von Euch hatte schon eine ernsthafte Krankheit, die man ohne ärztliche Hilfe und den „Tugenden“ des Gesundheitssystems nicht überlebt hätte? Na.... Wie schaut es dann bei einem Kollaps aus?

Nachdenkliche Grüße
Röde




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