Tektonik: Tsunamigefahr auch an USA`s Westküste?

Geschrieben von wandervogel am 08. März 2005 20:55:

Guten Abend, Foris!

In den letzten 5 Tagen gab es an der Cascade Subduktionszone, zwischen Juan de Fuca und Nordamerikanischer Platte 3 742 kleinere Beben. Für sich genommen nicht aufregend. Doch Seismologen sind sich einig, dass zwischen den Platten nun einiges an Bewegung entsteht.
Wie der Name schon sagt, schiebt sich die westliche(mit 4 cm jährlich) unter die östliche Platte; eine ähnliche Vorgabe wie in Indonesien.

Natürlich wird eine unmittelbare Tsunamigefahr ausgeschlossen, es könnte aber jederzeit soweit sein...klare Aussage von Wissenschaftern. ;-)
Man müsse noch mehr bathymetrische Daten(zur Topographie des Meeresbodens) sammeln um genauere Vorhersagen treffen zu können. Für`s Erste ist ein Forschungsschiff Richtung Bebengebiet unterwegs um die ventuell aufsteigende Lava Veränderungen am Meeresboden zu beobachten.

Nach neuesten Erkenntnissen war die Flutwelle vom 26.12. nicht bloß 10m hoch, sondern erreichte stattliche Höhen von mehr als 24m. Das macht alte Tsunamimodelle der NASA hinfällig - auch die Küste Nordamerikas betreffend, denn man fand im Vergleich beider Subduktionszonen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

Für die Proph-Geeichten:
Muß einfach an Chet B. Snow, den Jungen aus Kalifornien und auch an die Visions von Red Elk(mit dem nicht jeder grün ist) denken... siehe Archiv im Johannes-Forum.

Wie auch immer:
die offiziellen Notfall-Stellen in Oregon trafen sich dieser Tage zu einem Tsunami-Gipfel.
Offiziell wird den Anwohnern der Küstengebiete nahegelegt für sich und die Seinen genügend Vorsorge zu treffen, da eine rechtzeitige Vorwarnung kaum möglich sein wird. So nach dem Motto: "wenn`s bebt, dann rennt um euer Leben!"

mehr hierzu bei cyphereal, das neue Nachfolgeforum von fulldisklosure.org:
http://cyphereal.net/forums/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=1202&forum=10&post_id=3158#forumpost3158

Gruß
wandervogel



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