Re: Wie am besten sein Gold oder Silber verstecken?

Geschrieben von Wizard am 28. Februar 2005 03:40:09:

Als Antwort auf: Re: Wie am besten sein Gold oder Silber verstecken? geschrieben von Röde Orm am 27. Februar 2005 19:46:09:

Hallo Röde,

>Wo etwas verstecken und sei es im eigenen Hause?

da gibt es mehr als genug Möglichkeiten.

Besonders, das es noch keine Hunde gibt, die auf Edelmetall ansprechen ;-)

>Meine Idee z.B. war gefakte Steckdosen, also das Bohrloch tiefer setzen, dahinter verstecken und dann Steckdose drauf.

Och, das ist so ein alter Hut, dass fast jeder Depp bei halbwegs gründlicher Durchsuchung dort nachschaut.

>Zweite Mauer geht wohl nur, wenn man Eigentum besitzt.

Stimmt, echte bauliche Veränderungen gehen nur im Eigenheim.

>Unter dem Eingangsrost, also doppelter Boden? In der Wäschestange im Schank? Nur Proppen auf beide Seiten und zur Not einfach mitnehmen. Man muss ja relativ leicht herankommen und so unauffällig sein, dass Diebe nicht drauf kommen. Wäschestange einfach mitnehmen.

Keine sehr guten Ideen. Eingangsrost fällt zusehe auf, wenn man daran herumbastelt und es fällt auf, wenn jemand die Wäschestange in die Hand nimmt. Wenn jemand deinen Schrank durchsucht, reißt er der Einfachheit halber die Stange raus und merkt es dann am Gewicht.

>Vor SEKs gibt es aber so gut wie keinen Schutz. Das sind echte Spezis (meine Schwester war beim SEK und ist jetzt normale Polizistin).

Auch SEKs sind nicht allwissend. man muss halt nur neue Ideen haben, auf die die noch nicht gekommen sind. Ich schätze mal, die SEKs sind ausgebildet nach Waffen und Drogen zu suchen und die gängigen Verstecke kennen sie. Aber in erster Linie wird es wohl kaum darum gehen, Dinge vor SEKs und ähnlichem zu verstecken.

>Im Schornstein Sachen abhängen? Die meisten Schornsteine besitzen in Dachboden eine weitere "Putztüre", meist Stein.

Jo, so ein Versteck ist schon mal nicht schlecht, wenn vorhanden.

Hier mal ein Paar Verstecke für Jedermann, die aber ein bisserl Bastelgeschick erfordern:

Altbauten haben meistens Holzfußboden und hölzerne Türzargen. Beides lässt sich nutzen. Sind sogar aufgesetzte Türschwellen vorhanden, sind sie ideal. Einfach eine vorsichtig ausbauen und darunter einen Hohlraum frei räumen. Passend zum Hohlraum eine kleine Kiste mit Schloss und Griff anfertigen und dort abstellen. Anschließend die Schwelle wieder einsetzen. An Stelle der wahrscheinlich vorher verwendeten großen Nägel kurze Schrauben verwenden oder auf der Unterseite der Schwelle zwei oder drei überdimensionierte Magnetverschlüsse anbringen. Die Schwelle sollte gut und fest an ihren Platz sitzen, so das sie sich garantiert nie von alleine lösen kann. Im Ernstfall kann man sie dann aber trotzdem schnell öffnen und die Kiste greifen.

Etliche andere Möglichkeiten bieten Möbel. die haben sogar den Vorteil, dass man mit ihnen umziehen kann. Schwedische Presspappe ist da natürlich im Nachteil gegenüber Massivholz. Aber zur Not geht es auch damit. man schafft einfach im Holz die nötigen Hohlräume.

Beispiele aus meiner Wohnung:

Bettgestell aus Massivholz (Landhausmodell, fertig gekauft und abgeändert)
Die Originalbeine waren 50 x 50 x 500 mm und gleichzeitig tragende Teile des Bettes. Ich habe sie ersetzt durch 70 x 70 x 600 mm. Die neuen Beine sind von oben 40 x 200 mm aufgebohrt. Passend zu den Bohrungen gibt es Metallhülsen, die oben einen Gewindeverschluss haben. Auf dem Gewindeverschluss befindet sich eine 50 mm Holzkugel. Gegen unbeabsichtigtes herausziehen ist das Ganze mit jeweils einem Splint gesichert. In die Hülsen passen Münzen (Maple Leaf Silber). Und da ich ja praktisch veranlagt bin und der eine Fahrradanhänger mit einer Plane abgedeckt wird. passen die Teile auch an den Anhänger und die Holzkugeln sind zum Befestigen der Plane geeignet. Also im Notfall Splinte raus, Hülsen raus, Hülsen in den Anhänger, Splinte rein, Plane drauf, fertig.

Wäschetruhe aus Massivholz (Landhausmodell, Eigenbau)
Die Truhe ist 600 x 600 x 1.000 mm und den alten Wäschetruhen von Bauern nachempfunden. Allerdings hat sie einen doppelten Boden, der sich nur öffnen lässt, wenn man weis wie es geht. Von diesen Truhen haben wir mehrere in verschiedenen Größen und sie sind so gebaut, dass sie auf die Fahrradanhänger geladen werden können.

Andere Ideen, die ich mal in Planung hatte, aber nicht umgesetzt habe sind:

Regalbretter oder Einlegeböden (von Schränken) die innen einen Hohlraum haben.

Kleine Metallbox im PC-Gehäuse.

Buchattrappen oder Bücher mit Hohlraum (kann man sogar kaufen).

Metalldosen mit falschem Etikett (kann man sogar kaufen).

Halb volle Farbdosen (das was versteckt werden soll, wird gut verpackt und mittels Magnet auf dem Grund der Dose versteckt). Wer macht sich schon die Mühe, und grabbelt in Farbdosen herum.

Eine gute Idee, die von einem meiner Brüder und einem Bekannten verwendet wird:
Wertgegenstände im Terrarium (nicht sichtbar), keiner greift einfach so bei Schlangen, Spinnen und Skorpionen rein. Besonders dann nicht, wenn das Viechzeug eindeutig als Giftig zu erkennen ist oder außen ein Schild angebracht wurde das selbiges behauptet.

Übrigens, wer Lebensmittel auf Vorrat hat, kann ein paar besondere Leckerein mit schnell wirkendem KO-Mittel verpanschen. Plünderer und ähnliches Gesocks dürften sich die Leckersten Dinge als erstes greifen und sofort in sich hinein stopfen. Wenn man Glück hat, machen sie das bevor sie jemanden umlegen. Der Spruch "wenn ihr mich am Leben lasst, kann ich euch noch ein paar gute Sachen zeigen" wirkt manchmal Wunder.

MfG

Wizard


Antworten: