Re: BETEN FÜR DEN PAPST
Geschrieben von Dieter am 25. Februar 2005 16:39:
Als Antwort auf: Re: BETEN FÜR DEN PAPST geschrieben von Johannes am 25. Februar 2005 15:55:10:
Entschuldige, dass ich mich einmische, aber:
>Hallo Röde,
>es ist schon gut, daß die Foren unterschiedliche Ausrichtungen haben. :-)Stimmt!
>Was heißt für Dich "laufen lassen"? Gibt es für Dich nur die weltliche Gerichtsbarkeit?Wenn man tot ist, dann fressen einen die Würmer und die Maden. Der Rest scheint mir Hokus-Pokus. Zeige mir wo denn im Himmel die vielen Seelen sind, denn ich merke davon nichts.
>Laß mich mal einen Vergleich nehmen: Wenn Du siehst, daß ein Freund von Dir klaut, wirst Du ihn dann bei der Polizei anzeigen? Oder wirst Du ihm nicht eher ins Gewissen reden, dies sein zu lassen und das nach Möglichkeit wieder in Ordnung zu bringen? Ist das dann "laufen lassen"?
Wenn er Kinder vögelt, dann zeige ich ihn an, selbst wenn es mein bester Freund wäre. Wenn mein bester Freund eine meiner 2 Töchter anfassen würde, dann würde ich die Sache vielleicht noch slbst erledigen.
>Bei der Kirche (nicht nur der katholischen) kommt noch das Wissen hinzu, daß Gott vergibt, wenn wir bereuen. Wenn also jemand etwas anstellt, sei es Diebstahl oder Pädophilie, dies aber aufrichtig bereut, dann ist es vergeben.
Glaubst Du noch an den Weihnachtsmann? Sorry, doch das ist wohl eine Sache, die vor ein weltliches Gericht gehört.
Warum dann eine Sünde, die schon vergeben und beendet ist, nochmal bestrafen lassen?
>Was da gefordert wird, ist indirekt auch eine Aufhebung des Beichtgeheimnisses. Denn daß jemand etwas getan hat, wird er innerhalb der Kirche letztlich nur im Rahmen des Beichtgeheimnisses zugeben. Möchtest Du wirklich, daß dieses Beichtgeheimnis aufgehoben wird und Pfarrer die Beichtenden nicht nur verpfeifen dürfen, sondern gar verpfeifen müssen?Bei kapitalen Verbrechen sehe ich das anders und "Gott sei Dank" auch viele andere Menschen.
>Das letzte wird Dir sicher zu radikal klingen. Aber denk mal die Konsequenzen durch. Wie sollte die Kirche mit dem Wissen handeln, das sie durch die Beichte erfährt? Welche Konsequenzen hat es, wenn die Kirche auf diese Weise unter Druck gesetzt wird, das Beichtgeheimnis zu brechen und Leute, die sich ihr anvertraut haben, an die Behörden zu melden?
Seelsorgerische Dinge, wie zum Beispiel ein Fremdfick mit einer anderen Dame, die nich die Ehefrau ist, die soll er auch nicht verraten, doch Straftaaten dieser Art gehören geahndet!>Nein, da bin ich schon dafür, daß die Kirche das, was sie auf diese Weise erfährt, intern regelt.
Ich nicht.
Daß etwas geschehen muß, ist klar, und meines Wissens nach hat die Kirche auch immer gehandelt. Leider gab es auch Rückfälle, und die werden dann genutzt, um (letztendlich) das Beichtgeheimnis auszuhebeln.Gut so!
Aber die Rückfälle im nichtkirchlichen Bereich sind noch viel größer, wie die Tage ein Junge in München erfahren hat.
Sicher?Hast Du gewußt, dass die schlimmsten Kriegsverbrecher, die die Erde jemals gesehen hat, alles Katholiken waren?
Von der Inquisition bis Hitler, doch ihnen wurde vergeben.Grüße vom
Dieter
- Sch... auf den Papst! Badland Warrior 26.2.2005 11:36 (0)