Re: Aborigines: mal nachgestöbert, =für Detlef

Geschrieben von Badland Warrior am 06. Februar 2005 22:59:25:

Als Antwort auf: Re: Aborigines: mal nachgestöbert, =für Detlef geschrieben von Tecumseh am 06. Februar 2005 22:47:47:

Äh, Tecumseh...
Das war Stand der Achtziger Jahre. Inzwischen gibt es Aborigines, welche sozusagen als indigene Missionare unterwegs sind und ihren Leuten wieder beibringen, was eingeborene Kultur ist. Die ziehen durch die Wüste und durch die städte, um die Gestrauchelten ihres Volkes wieder auf die Beine zu bringen. Da gab es schon Anfang der Neunziger einige Sendungen zu, wie sich die Sache allmählich erholt.
Obwohl es schlimm ist, wie die kaputtgemacht wurden. Man nahm ihnen ihre Kultur und teilweise auch ihre Sprache, um sie unter Zwang zu "integrieren", und nachher waren sie doch die "Nigger" und landeten auf der Straße, entwurzelt, verarscht und von allem abgeschnitten. Und in den Busch zurückzugehen haben viele verlernt. Inzwischen wendet sich zum Glück langsam das Blatt.
Solche Zustände, wie du sie nennst, gibt es zwar noch, aber das ist im Schwinden begriffen. Wenn man die Leuts machen lässt. Und es gibt auch noch die in Freiheit lebenden Aborigines, die den Kontakt mit den Städtern meiden. Davon aber nicht allzuviele. Die jedoch haben ihre Kultur bewahrt.
Und es gibt engagierte Aborigines wie "Yotu Jindhi" (keine Ahnung, ob ich die richtig geschrieben habe) welche durch die Welt reisen und als Musikgruppe auftreten, um Kohle für Eingeborenenprokekte zu sammeln.

Badland Warrior


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