Re: Der Ist-Zustand .....
Geschrieben von Bonnie am 29. Januar 2005 13:59:11:
Als Antwort auf: Der Ist-Zustand ..... geschrieben von NoPasaran am 28. Januar 2005 12:27:17:
Hallo NoPasaran,
ich bin zwar Verfechterin der (staatlich kontrollierten = sozusagen der sozialen) Marktwirtschaft, aber nicht des Kapitalismus.
BTW: Wenn man bei Opel Mitarbeiter anspricht und ihnen Spezialisten/Führungspositionen in anderen ("sichereren") Unternehmen anbietet, stößt man übrigens nicht auf die schiere Begeisterung, wie man annehmen sollte *gg*.
Die haben Auffanggesellschaften und verlassen sich darauf, daß sie schon irgendwie durchkommen, die haben Frauen mit sicheren Beamtenstellen, die sind nicht bereit, umzuziehen etc.Ich bin sicher, unsere Gesellschaft wird von allen, die es irgendwie bewerkstelligen können, ausgebeutet, von oben und von unten und die in der Mitte sind auch nicht auf den Kopf gefallen ..
Mein Mann hatte letztens einen Traum und eine "Botschaft" daraus mitgenommen, die mir im Kopf herumgeistert. Und zwar: "Oben Diktatur, unten Freiheit", das sozusagen als ideale Gesellschaftsform.
Ist was dran, wenn man es gut durchdenkt. Bei der Wirtschaft haut es gut hin. Der Markt regelt alles effektiv durch Angebot und Nachfrage - mit der negativen Tendenz, zu große Unternehmen hervorzubringen. Das muß eingedämmt werden (Diktatur oben).
Von der einseitigen Sichtweise: Oben sind die Bösen oder unten sind die Bösen halte ich rein gar nichts. Oben sind sie vielleicht etwas intelligenter böse, aber auch nicht immer.
Liebe Grüsse, Bonnie
>Hallo Leute,
>es ist schlichtweg abenteuerlich. Aus dem SpOn:
>Opel-Werk Bochum: Forster fordert neue Lohneinbußen
>Opel-Werk Bochum
>Forster fordert neue Lohneinbußen
>Der Opel-Mutterkonzern GM will das Werk Bochum bis mindestens 2010 erhalten und dort ein neues Astra-Modell bauen lassen. Entlassungen wird es aber trotzdem geben - und außerdem sollen die Mitarbeiter dem Management bei Löhnen und Arbeitszeiten erneut entgegenkommen.
>Rufschädigung: Esser verlangt 200.000 Euro Schmerzensgeld
>
>Rufschädigung
>Esser verlangt 200.000 Euro Schmerzensgeld
>Im Strafverfahren wegen der Millionenabfindungen nach der Fusion von Mannesmann und Vodafone hat Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser einen Freispruch erzielt. Jetzt will er auch im Schmerzensgeld-Prozess wegen der Schädigung seines Rufs den vollen Anspruch durchsetzen. Die 10.000 Euro aus der ersten Instanz genügen ihm nicht.
>Wie nennen wir denn das ?
>Spätkapitalistisches Sittengemälde ?
>Nö, da dürfte Bonnie dagegen sein .....
>Freie Markwirschaft in Aktion ?
>Wäre möglich.
>Oder schlicht und ergreifend eine Riesensauerei ?
>*kopfschüttel*
>NoPasaran