Re: Gesucht: Deutscher Soldat mit Nationalstolz für die kommenden Kriege

Geschrieben von Mario am 08. März 2006 09:39:29:

Als Antwort auf: Gesucht: Deutscher Soldat mit Nationalstolz für die kommenden Kriege geschrieben von Suchender am 07. März 2006 20:44:20:

Liebe Gemeinde,

nun kann man schnell sagen, alle die nicht in den Krieg wollen sind Schlappschwänze.

Meine beiden Opas waren beide Offiziere im WKII.

Damals sind viele, die studiert hatten, Offizier geworden.
Ich war selbst bei der NVA (3 Jahre) und habe es zum Feldwebel (im Westen Stabsunteroffizier – glaub ich zumindest / war bei uns anders /Soldat/Gefreiter/Stabsgefreiter/Uffz./Ufw.

Mein Opa sagte – die Leute sind stellenweise erst im Schützengraben aufgewacht, als denen die Arme und Beine der Kameraden um die Ohren geflogen sind.

Als ich mit 18 Lenzen zur Armee ging und mir die Ausbildung auf Prora (Rügen) zu teil wurde, lernte man auch Leute zu schicken.
Eine Lehrmeinung war dabei: – wenn Du etwas Wissen möchtest – dann schicke einen 30-jährigen – bei einem Himmelfahrtskommando nimm einen 18-jährigen.

Auf Grund der Lebenserfahrung wird der 30-jähriger versuchen, (der eventuell Familie hat) zurückzukehren und sich nicht für Kanzler, Volk und Vaterland verheizen – und als Heißsporn sich die Stumpen amputieren- zu lassen lostösen.

Auf Grund unserer Geschichte, wird jetzt kurz vor dem Zusammenbruch geprüft, wie Wehrfähig der Pöbel überhaupt noch ist.
Damals – in der DDR hatten wir Wehrausbildung ab der 8. Klasse, durften ein Wehrlager (die Mädels nahmen wie beim BDM die Sanirolle in bezug) – und wir durften sogar schießen (KK).

Die Ausbildung endete in einer Übung (ähnlich wie bei der HJ).

Dieses wird ja in Russland auch wieder eingeführt bzw. läuft schon wieder.

Wer hier Angst hat, sind eigentlich nur die Herrschenden. Der Pöbel muß ausgedünnt werden, anders kann ich mir diesen Verzug in der Bewaffnung (BW/THW/ Bunkervorsorge für die Massen) nicht denken.
Da wir nun weder ausreichend bewaffnet sind, noch die Möglichkeit einer Verteidigung haben, ist es großartig, wenn wir einfach überroll werden könnten und der Pöbel dabei – rein zufällig ausgedünnt wird.

Wenn Wildschweine und Rehe überhand nehmen – die Ernte schädigen (wie Deutschland durch seine Megawirtschaft /Entwicklung pp. - auch die EU und den Rest der Welt) werden diese durch den Jäger ausgedünnt.

Was hätte das für Vorteile ?

Ganz einfach: Die Bevölkerung wird dezimiert, es kann nachher wieder aufgebaut werden, Arbeitskräftemangel, Deutschlands Vormachtstellung ist gebrochen, bzw. wurde nicht erreicht – wir eignen uns als Opfer sehr gut und sind zum Ausdünnen hervorragend geeignet.

Und nun wollen hier einige losziehen und sich in den Russennacken- oder bei wem auch immer - festbeißen.

Nun gut, ihr nehmt dann Opas Karabiner von der Scheune und mit einer bauchfreien Mil.-Hose von Quelle geht es dann ab zur Zufahrtsstraße, wo man eine Panzersperre aus Birkenstämmchen – von kapitalen 5 cm – mit der Handsäge aus dem Baumarkt / Made in China/ größere Mega-äste kann man damit nicht umsägen, errichtet.

Des weiteren werden aus Haushaltsmittelchen Rohrbomben gebastelt, die auf die Panzer geschmissen werden.
Danach springen die Helden auf den Panzer , legen eine Decke über den Fahrschlitz und warten, daß sich der Panzer in einem handgeschaufelten Graben (gegraben mit dem Blatt des abgebrochenen 5,-Mark Mil.-Spatens von Westfalia)) festfährt (Panzer kommen immer allein gggg.). Vorher dürften die aber noch einen Stromstoß von der Außenhülle des Panzers abbekommen gggg.

Danach versuchen die letzten Helden - mit Katapulten und Mollis - aus den allerletzten Benzinreserven /Dieselreserven – die die Russen mit ihren Panzern noch nicht mit den Saugschläuchen geholt haben - die restlichen 2000 Panzer aufzuhalten – die Tiefflieger werden mit aufgespannten Vogelnetzen abgefangen, bzw. es wird versucht, Steine in die Triebwerke zu schmeißen.

Da sich dann in jedem Ort eine Wehrkampfkinderkrüppelgruppe gebildet hat, werden wir siegen.

Wer jetzt denkt sich noch schnell ein Waffeleisen mit Munition zu versorgen, der sollte vorher Igor, Wolzek, Guiseppe oder Hurvinek fragen, wen er damit zum Engel gemacht hatte, daß bei der späteren Hausdurchsuchung durch die Bullerei keine Fragen offen stehen und er sich wiederum als Sündenbock hervorragend eignet, da nicht nachvollziehbar ist, was er im August 1991 gemacht hatte, nachdem mit diesem Waffeleisen ein Massenmord an einer überflüssigen Rentnerschar im Altersheim verübt worden ist.

Vorher werden noch die Kinder und Rentner aufgegessen, da der Aldi schon 2 Tage zu hat und das Nachwachsen der Lebensmittel ins stocken geraten ist.

Die Geschichte wiederholt sich doch immer wieder – nur, daß ich nicht so blöde bin und für wen auch immer losschlage.
Das können diejenigen machen, die keine Familie haben – oder deren Kinder sich als Kanonenfutter bereits eignen – und die dann mit Wollust die Opferrolle übernehmen, bzw. gedenken die Helden von der Erdbeerplantage sein zu müssen.

Mit dem Krieg ist das nämlich schon zu lange her. Keiner weiß mehr wie es ist – auch die Soldaten von uns nicht, da die ja auch keinen Krieg mitgemacht haben (zum Glück).

Wer sich dann noch lustig macht, über die Leute, die ihr Ränzlein schon geschnürt haben, der soll sich ruhig freiwillig melden.
Ich werde – auch mein Haus – nicht verteidigen (wegen dem Grundstück, den Garagen, der Sauna , wegen Deutschland ? ggggg.) – ich bau mir hinterher in neues oder zumindest eine Hütte – bzw. zieh in die Häuser der Helden die auf der Strecke geblieben sind ein.

Was ich in den letzten Wochen erledigt habe ist, daß ich mir nützliche Sachen aus dem Netz ausgedruckt habe (wie Pökel ich, Räuchern, Käseherstellung, Herstellung von Alkohol pp.)
Auch Nitritpökelsalz habe ich 2 Säcke liegen (ca.6,-EUR / 50 kg).

Wie viel jeder selbst Vorbereitungen trifft, sollte jeder selbst entscheiden.

Ein Pazifist bin ich deshalb nicht – auf jeden Fall bin ich nicht Wahnsinnig oder Bescheuert um mir irgend etwas an irgend welchen Kampfhandlungen abzugewinnen.

Wer jetzt noch denkt, eine Schutzmaske, ein Schutzanzug hilft etwas, dem möchte ich sagen, je der hilft etwas, wenn man zu Hause auf Spielchen steht und einem das Letex-Geschirr zu Teuer ist bzw. wer nur durch Abdrückung der Luft zu seinen Höhepunkten kommt – für den sind die Sachen etwas.
In den 80 zigern gab es bereits Kampfstoffe, die sich durch diese „Schutzkleidung“ –Gummi/Masken/Filter – auch Kohle – durchgefressen hätten.
Außerdem sind diese Leckereien heut zu Tage nicht mehr sichtbar wie vielleicht damals Senfgas.

Also kann ich auch diese Filterchen und Anzüge getroste vergessen (Gelber Strich pp).

Diese Spielsachen dienten/dienen nur zur Stählung der Truppe (besonders angenehm im Hochsommer) bzw. um Leuten, die den Löffel abzugeben gedenken eine gewisse Sicherheit vorzugaukeln – und die dann noch zu Höchstleistungen für die „Richtige Sache“ anzuspornen (alles Errungenschaften des kalten Krieges, Nachlaß WK1 und II – anders würde ich die Anzüge nicht betrachten).

Das selbe würde sich auch an den Bunkerdichtungen abspielen, da es unbedingt erforderlich ist, einen Überdruck im Innenraum eines Bunkers zu erzeugen, um ein Eindringen von Außen durch fremde Stoffe zu verhindern.
Heute sind Bunker mit Stahllippen, die fächerförmig angeordnet sind und sich mittels Mechanik verpressen, angesagt – also nix mehr mit Gummi, auch meinen Kalk kann ich vergessen, höchstens für hinterher, um die Grube zu füttern und die Leichen abzudecken!

Wer hat das ?

Auch jetzt hochgelobte Mittelchen für den Fall der Fälle - sich Spritzen nach einem Kampfstoffeinsatz zu geben ggggg. – was wurde denn für ein Kampfmittelchen verwendet ?

Hilft dann mein Gegengift, was ich aus überlagerten Beständen geordert habe?
Kann ich damit meine Kinder spritzen ? Sicher nicht – es wird angenehmer sein wenn man dies nicht tut.
Für die neusten Kampfstoffe auf dem Markt kann ich kein Gegenmittelchen bei E-Bay erklicken - also kann ich das getrost vergessen.

Nun könnt ihr mich zerpflücken.

Mit freundlichem Gruß vom Angsthasen

Mario



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