Wie denn ?

Geschrieben von Odin am 08. März 2006 07:44:34:

Als Antwort auf: Re: Gesucht: Deutscher Soldat mit Nationalstolz für die kommenden Kriege geschrieben von Dowjones am 07. März 2006 23:08:

Hallo

>Den wirst du wohl leider nirgends mehr finden.

Ist das ein Wunder, nach zwei verlorenen deutschen
Angriffskriegen ?

>Wie sehr die Gehirnwäsche nach 45 funktioniert hat, sieht man auch recht gut >in der Forenwelt des www, wo sich vor Dubiosem ängstigende dt. Weicheier >gegenseitig in ihren Untergangsfantasien bekräftigen.

"Untergangsphantasien" bedeutet wahrscheinlich, dass
Deiner Meinung nach keine militärische Bedrohung
mehr existiert, oder ? Sonst wären das ja keine
reinen Phantasien.

>Allein die immer wiederkehrende Diskussion übers Fluchtgepäck spricht da >Bände.

Wer der Schwächere ist, hat nur in der Flucht eine
kleine Chance.

Und noch was: denk mal an Russland unter Kutusov.
Der liess Napoleon fast ohne militärischen Widerstand
(Ausnahme Schlacht bei Borodino) bis nach Moskau rein
und wartete auf die Reibungsverluste und die Schwächung
des Gegners durch Nachschubprobleme. Als der Gegner
geschwächt den Rückzug antreten musste, DA lohnte es
sich für Kutusov und seine Leute zu kämpfen, statt
sich dem Gegner zu stellen, als der noch stark war.
Bei Borodino konnte Napoleon noch mit knapper Not
siegen, an der Beresina nicht mehr. Halten wir uns
also am Leben, um an der Beresina dabei zu sein,
und ersparen wir uns und anderen ein Borodino.

>Anstatt sich legal oder am Schwarzmarkt Gerät zu beschaffen

Und für das schwarz eingekaufte "Gerät" noch vorher
in den Knast zu wandern .....

>und zumindest im (zum Glück sehr unwahrscheinlichen) Ernstfall mindestens 5 >der Brüder mitzunehmen,

Ja weil man ja mit leichtem "Gerät" so viel ausrichten
kann. In Wirklichkeit bräuchte man panzerbrechende
Waffen mit Fernwirkung, die man auch auf dem schwarzen
Markt nicht ohne weiteres bekommt.

>bevors einen selbst erwischt, hat jeder schon sein Fahrrad mit Kinderanhänger >zum Abhauen bereitstehen - und nimmt wahrscheinlich auch noch an, daß er >woanders hochwillkommen ist.

"Willkommen" ist so eine Sache. Kommt drauf an, wohin
man flüchtet und ob man als Flüchtling dort mit der
Solidarität der Bevölkerung rechnen kann, die ja
schon kurz darauf selber von der Flucht betroffen
sein kann.

Übrigens hasse ich den Ausdruck "Weicheier", weil er
auf eine total veraltete Macho-Mentalität dessen
schliessen lässt, der solche Ausdrücke gebraucht.

>Gruß
>d.

Gruss

Odin
Eins der "Weicheier"


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