Kein Währungssystem läuft ewig, aber:

Geschrieben von Dow Jones am 10. Januar 2005 19:53:

Als Antwort auf: Re: Mal eine Frage zu den Staatsschulden geschrieben von Röde Orm am 10. Januar 2005 12:49:47:

Solange es Bäume gibt, gibts Papier - und solange es Papier gibt, gibts auch gedrucktes Geld, das seit der Abkehr von Bretton Woods keinerlei Deckung mehr bedarf.

Demzufolge ist die nächste Währungskrise keine Deflation, wies der schöne Günni auf seiner Seite nicht müde wird, gebetsmühlenhaft zu beschwören, sondern schlicht und ergreifend eine Hyperinflation.

Mit Vorteilen für den Staat und jeden Großbetrieb, der sich entschuldet und mit Vorteilen für jeden Politiker, der weiterhin die Kohle mit vollen Händen beim Fenster rauswirft (in Deutschland, Österreich, Nah- und seit neuestem auch in Fernost)
und sich dadurch Wohlwollen und die Wiederwahl erkauft.

Wie man weiß, ist der lb. Dow Jones ein erklärter Freund der Scheinchen, aber nur solange sie auch ihren Wert behalten - anonsten gehts nämlich schneller in Sachwerte, wie man sich das vorstellen kann!

Und an den hiesigen Forenchef der gutgemeinte Tip:

Zuschlagen so rasch wie möglich - denn wenn alle ihr Moos mal loswerden wollen, gibts trotz Pleiten und Scheidungen keine wirklichen Schnäppchen mehrbzw. sind dann zig Leute vor dir dran am Geschäft!

Gruß

d.


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