Das wäre eine Antwort
Geschrieben von narada am 10. Januar 2005 13:54:20:
Als Antwort auf: Re: Mal eine Frage zu den Staatsschulden geschrieben von Bonnie am 10. Januar 2005 12:58:10:
Hallo Bonnie :-)),
Danke Dir! Das sieht nach einer möglichen Beantwortuing meiner Frage aus.
Das Schaubild zeigt deutlich, dass der Staat hauptsächlich bei den Kreditinstituten verschuldet ist. Die ausländischen Gläubiger sind dann vielleicht auch Banken.
Banken operieren ja i.d.R. mit dem Kapital ihrer Anleger. Die Einlagensicherung erfolgt in Anleihen oder ähnlichen Papieren und in Immobilien.
Geht nun ein Institut kurz vor dem Crash hin und gliedert den Immobilienbereich aus, so dass nur noch Papiere zur Einlagensicherung dienen, würde beim Crash lediglich das Vermögen der Anleger vernichtet werden, wobei das Vermögen der Holding in Form der Immobilien bestand hätte.Nach dem Crash lebt dann die vorher ach so notleidende Immo-Tochter wieder auf.
Von München weis ich, dass die Allianz straßenweise einkauft. Ist das bei anderen auch so? Der Boom an Zwangsversteigerungen liefe ja in die gleiche Richtung.
Das hieße also, beim Crash das Volksvermögen zu kassieren zu wollen. Die immer noch verschuldetet Bevölkerung wäre somit faktisch versklavt.
So mag es sich für wahr komfortabel regieren lassen.
Ob das wohl als Idee dahinter steht?
Gruß
Narada
PS. Auf dem Schaubild siehst du die Gläubiger des Staates. Aber die ganze Seite ist lesenswert. Man kann ohne Krieg das Problem regeln.
Hoffentlich kriegen wir das ohne Krieg hin.