Re: Isrealische Außenministerin: "Wir stehen vor Tagen, die..."

Geschrieben von Suchender am 14. Februar 2006 18:46:35:

Als Antwort auf: Re: Isrealische Außenministerin: "Wir stehen vor Tagen, die..." geschrieben von Thorshammer am 14. Februar 2006 17:12:19:

>Hallo Micha
>der Iran drohte Israel mit der Zerstörung , wenn das keine Kriegserklärung ist , was denn . Wenn ein Irrer wie der Achmedinedepp Atomwaffen hat , kann man die Apocalypse einläuten .
>Gruss Carlos
>>


So unterschiedlich sind die Einschätzungen - je nachdem, über was für Informationsquellen man verfügt und ob man nur der Propaganda durch die Medien glaubt...

Politologe: Raketenschlag gegen Iran unvermeidbar

oder der inzwischen von ngo-online selbst wieder gelöschte Beitrag:

CDU und SPD wollen vor den Wahlen nicht als Kriegsparteien dahstehen

Vor wichtigen Wahlen möchte offenbar keine Partei als Kriegstreiber dastehen. Aus der Union kam am Dienstag der Vorwurf, die SPD-Spitze verfolge mit ihrer strikten Ablehnung militärischer Optionen gegenüber dem Iran "Wahlkampfziele". Juso-Chef Björn Böhning sagte dagegen, die SPD sei eine "Friedenspartei". Der Parlamentarische Verteidigungs-Staatssekretär Friedbert Pflüger (CDU) sagte, das Interesse der SPD an höheren Umfragewerten vor den Landtagswahlen im März dürfe nicht die deutsche Außenpolitik bestimmen. Er fügte mit Blick auf den Irak-Krieg hinzu: "Mit dem Versuch, den Eindruck zu erwecken, dass einige mehr für den Frieden seien als andere, hat die SPD schon einmal punkten wollen." Die Wählerinnen und Wähler scheinen heute keinen Anspruch mehr darauf zu haben, zu erfahren, welche Politik nach einer Wahl verfolgt wird. Hauptsache, man "verkauft" sich geschickt im Wahlkampf. Danach sieht man weiter ...

Das SPD-Präsidium hatte sich am Montag hinter die Forderung von Parteichef Matthias Platzeck gestellt, dass "militärische Optionen vom Tisch gehören". Böhning behauptete am Dienstag, andere Ansichten in der SPD wie die des Außenpolitikers Hans-Ulrich Klose seien eine "Einzelmeinung". Der Juso-Chef kritisierte zugleich, die Union sei in der Iran-Frage "am Lavieren".

Unions-Fraktionsvize Andreas Schockenhoff (CDU) sagte, es gehe darum, dass "die internationale Staatengemeinschaft" möglichst geschlossen und möglichst eindeutig gegenüber dem Iran auftrete. Der neue Stil der deutschen Außenpolitik sei, auch schwierige Themen "nicht mehr innenpolitisch und wahltaktisch zu instrumentalisieren", behauptete Schockenhoff.

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD), wandte sich gegen eine weitere Debatte über militärische Optionen. "Wir wollen eine Verhandlungslösung, darüber sind sich alle einig", behauptete Erler und schloss zugleich einen Angriffskrieg gegen den Iran nicht aus: "Über die Dinge, die dann zu machen sind, wenn das tatsächlich wirklich völlig scheitert, muss man dann reden, wenn es so weit ist."

Die britische Zeitung "Sunday Telegraph" berichtete, US-amerikanische Militärstrategen würden bereits Angriffsziele im Iran sondieren und das sei bereits mehr als eine Standardeinschätzung militärischer Eventualitäten.

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=12926



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