Terrorberechnung
Geschrieben von HJH am 10. Februar 2006 16:48:56:
Tag zusammen
Im Beilagenmagazin der Süddeutschen-Zeitung geht es heute um Mathematik. Auch um die Berechnung des Terrors. Terror scheint laut diesem kleinen Artikel mathematischen Gesetzen unterworfen zu sein. So gibt es eine Datenbank, die weltweit seit 1968 alle Terroranschläge auflistet. Die beiden US-Forscher Aaron Clauset und Maxwell Young kamen so auf bestimmte Muster, der Gewaltakte folgen.
Die Wahrscheinlichkeit P-terror für einen Terroranschlag mit x Toten steht demnach in Relation zur Funktion x hoch minus1,8.
Diese Relation stimme zumindest für die gut 20.000 in der Datenbank aufgezeichneten Anschläge aus aller Welt. Vorhersagen könne man trotzdem mit ihrer Formel keine weiteren Anschläge, sträuben sich die Forscher dagegen. Denn die Datenbank sei nicht vollständig. Auch wisse kein Mensch, ob und wie die globalen Antiterror-Maßnahmen greifen.
Sollte das Modell jedoch stimmen, ist bis spätestens 2012 mit einem weiteren Attentat vom Ausmaßdes 11.Septembers zu rechnen.
Gruß
Jörg