Re: helfen - wem? und ob ueberhaupt.

Geschrieben von Wolfi am 20. November 2005 09:15:02:

Als Antwort auf: helfen - wem? und ob ueberhaupt. geschrieben von detlef am 19. November 2005 23:27:02:

Hallo detlef

Da hast du sicher Recht.
Kommt auf die Situation an.
(nicht helfen) Grundsätzlich würde ich soetwas nicht tun.
Ist die eigene Familie od. Gruppe in Gefahr aber schon.

Da finde ich von Hermann Löns "Der Wehrwolf" eine Bauernchronik sehr gut.
Kommen beide Situationen darin vor.

Gruß Wolfi

>hallo,
>>>Oder vertriebest Du eine Mutter, die mit 2 verhungernden
>>>Kindern bei Dir auftaucht?
>>ich finde, der Inhalt müßte ausgiebig diskutiert werden inkl. der Tragweite. Einmal geholfen, spricht sich das schnell rum.
>dies ist ein ganz bloedes thema.
>auf jeden, der hier jetzt schreiben wuerde, "ja, ich wuerde auch eine mutter mit kindern vertreiben", wuerden sich sofort die geier stuerzen.
>1) von der vernunft her, waere das vertreiben auch von muettern mit kindern das einzig sinnvolle.
>2) von unserer erziehung her, waere dies aber so ziehmlich das mieseste, was man tun kann.
>3) glaube ich, dass im ernstfall da viel unterbewusstes mitspielen wuerde.
>(ob die kinder anziehend oder abstossend wirken, ob die mutter huebsch ist, oder nicht...)
>4) sollte jeder fuer sich sehr gut ueber diese sache und ihre implikationen nachdenken.
>es gibt da eine reihe von gesichtspunkten:
>a) werde ich mein/unser ueberleben gefaehrden, wenn ich zusaetzliche maeuler fuelle?
>b) werden die leute wirklich dankbar und still sein? oder kommen sie morgen mit einer pluendererbande wieder?
>c) kann ich damit leben, menschen in den tod geschickt zu haben?
>und vorher schon:
>d) kann ich es mir leisten, zusaetzliche vorraete fuer aussenstehende anzulegen?
>ist ne dumme kiste...
>gruss,detlef
>watt mutt, datt mutt. - wenn datt denn mutt.


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