grundlegende gedanken zu gegenwart und zukunft

Geschrieben von volker am 17. November 2005 22:44:20:

der allgemeine grundtenor betreffs der normalbevölkerung scheint ja hier zu sein - zu fett, zu doof, zu primitiv, zu egoistisch
nun mal ich holzlanze brech

"WAS ICH DENK UND TU TRAU ICH ANDEREN ZU"
das heißt unter anderem, das ich anhand meiner wertvorstellungen, das tun und treiben meiner mitmenschen bewerte
und das funktioniert nicht, hat noch nie funktionirt, und wird auch nie funktionieren
normal ist für MICH was der durchschnittsmensch denkt, fühlt und tut
und das entspricht ebend keiner gesellschaftlichen, religiösen oder intelektuellen norm
es ist immer primitiver - das ist jedenfalls meine erfahrung
wenn man das akzeptiert kommt man mit sich und seiner umwelt schon erheblich besser aus als vorher

wenn es nach einem weltweitem zusammenbruch eine wirkliche neue zukunft für die menscheit geben soll, dann muß die neue gesellschaft sich den realen möglichkeiten der menschen anpassen, und nicht umgekehrt

im augenblick ist es ja dank der vielen gutmenschen (war ich selbst mal), gehirnakrobaten und möchtegerneurokraten in europa so, das die allgemeinbevölkerung tatenlos mitansehen muß wie der pöbel sich benehmen und vermehren kann wie er will
das gewaltmonopol hat der staat, und wenn ich nachmittags 3 uhr von einem jugendlichen mit bierflasche angemacht werde, darf ich nur zurückpöbeln, obwohl der so lange auf die fr... bekommen müsste bis die beim jugendamt den kollegen nicht mehr erkennen würden
was ich damit sagen will - jeder versteht nur die sprache, die er selber spricht
ergo sprech ich halt seine sprache - und klatsch

wenn ich das meinem nachbarn erzähle, pflichtet er mir bei, sagt aber im gleichem atemzug, da kann man nichts machen, das ist halt so
wenn man das einem pädagogen o. ä. erzählt kommt dann - die kinder sind nie schuld, das liegt nur an den eltern und den schlechten verhältnissen - da muß man viel reden und arbeiten mit den kids -KOTZ, KOTZ, KOTZ

lange rede kurzer sinn
das ist das spiel, das mit uns seit jahrtausenden gespielt wird von den herrschenden
es wird uns vorgeschrieben, wie und was wir zu leben haben
und wenn wir das nicht tun sind wir ganz böse und werden bestraft
das aber jeder anders ist, andere bedürfnisse und konfliktlösungen hat wird negiert
der eine wird ein hinderniss umgehen, der andere wird darüber hinwegspringen und der kollege mit der bierflasche wird es wohl zerstören
jeder handelt auf seinem niveau - und das muß man ihm auch lassen

das hat nichts mit toleranz zu tun, sondern mit den naturgegebenen möglichkeiten des einzelnen
wenn man die menschen aus dieser sicht sieht, sind sie nicht mehr so klein und schäbig
(und man selbst ist auch gleich ein paar zentimeter grösser)

volker


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