Re: "Streusand"
Geschrieben von Harry am 17. November 2005 18:49:57:
Als Antwort auf: "Streusand" geschrieben von BBouvier am 17. November 2005 18:35:31:
>1)
>„Streusand“
>Während einer „Reforger-Übung“ der US-Streitkräfte
>Mitte der 80er Jahre schickte ein Regimentskommandeur
>zur Aufklärung gepanzerte Spähtrupps aus.
>Und funkte einen von denen nach einer knappen Stunde an,
>wo er denn mittlerweile wohl sei,
>und ob er bereits Feindberührung habe??
>Der Spähtruppführer sagte: „Moment!“,
>hielt an, leuchtete mit der Taschenlampe rundum
>und antwortete:
>„Ich bin hier in ´Streusand`, und `Streusand`, das ist feindfrei!“
>Darauf bekam der Kommandeur eine Wutanfall und schrie ins Mikrofon:
>“Sie sind wohl total bescheuert!?
>In `Streusand`, - da bin ich doch selber!“Hallo BB,
von der Ernsthaftigkeit des Themas mal abgesehen, hab` ich mal wieder gequietscht vor Vergnügen.
LG
Harry
>Was will uns das sagen?
>Ohne Karten ist man völlig aufgeschmissen!
>Empfehlung:
>Rechtzeitig(!) sich Kartenmaterial der Strecke/Gegend besorgen,
>die für einen in Frage kommt.
>z.B. die Blätter von „SHELL“.
>Und so 20 Km um den Ort, an dem man sich aufhält/aufhalten wird
>ganz präzise Wanderkarten,
>auf denen jedes Haus und jedes Bächlein verzeichnet ist.
>Sonst ist man verratzt.
>2)
>„Moped“
>Als Fortbewegungsmittel ist ein Moped mein Favorit.
>Sowohl bei „Flucht“, als auch für „nachher“.
>Begründung:
>Wer je mal von morgens bis abends mit dem Rad gestrampelt ist
>und so 90Km geschafft hatte, der weiss,
>wie fertig man da ist.
>Und, - was für einen Hunger man dann hat!
>Und, - dass man am folgenden Tag wohl kaum locker
>noch mal 90Km runter reisst.
>Mit dem Moped macht man 300Km am Tag und hat bestenfalls
>„unten/hinten“ ne Druckstelle vom Sattel.
>Und in 3 Tagen macht man 1000Km!
>Der Autor ist mal mit ner VELO-SOLEX (Scharnier unten)
>4 Wochen in Griechenland kreuz und quer
>an die 2000Km unterwegs gewesen
>und hatte mächtig Spass dabei.
>Son Teil ist einfach unverwüstlich,
>braucht auf 100Km so 1,5 Liter.
>=>Früher bekam jeder Franzose seine SOLEX zur Konfirmation,
>und alles, was er bis zur Rente machte, war,
>im Frühjahr und im Sommer jeweils mal 2,5 Liter
>in den Tank zu kippen.
>Das Volumen/Gewicht des bei Fahrradbenutzung
>eingesparten Benzins
>müsste man an Essen/Kalorien mitschleppen.
>Und: frisch und ausgeruht „bekommt man deutlich mehr mit“
>und ist auch viel „handlungsfähiger“.
>Was auch für „nachher“ gilt.
>Ganz abgesehen von der Tatsache,
>dass der Aktionsradius ein ganz anderer ist.
>BB