Re: Geschlechterkampf...
Geschrieben von Elisabeth am 02. Oktober 2005 18:27:
Als Antwort auf: Re: Geschlechterkampf... geschrieben von Wüstenrufer am 02. Oktober 2005 17:02:12:
Hallo Wüstenrufer!
Sorry, das klingt irgendwie alles wie ausm Versandhauskatalog :-(
Erstens sagen die demographischen Daten was anderes - rein auf dem Papier gibts also (Ausnahme Ostdeutschland abzüglich großer Städte) keinen Frauenmangel. Dann kann es einem Mann ja egal sein, ob er "gefunden wird" oder "findet", solange sich das Paar dann gut versteht.
Wenn man die Beiträge hier so betrachet, liegt es vielleicht an den hochgeschraubten Erwartungen der Männer und sind Frauen einfach realistischer. Sprich, viele Männer - zumindest hier im Forum - scheinen bloß zu nörgeln anstatt die guten Seiten der Frauen zu bemerken. Was hier oft als "essentiell" aufgezählt wird, ist für viele Frauen zweitrangig. Wäre das Einkommen wirklich so dermaßen wichtig oder das Äußere, hätten sicher Frauen ebenso enorme Schwierigkeiten einen Partner zu finden - aber wenn Frauen einen durchschnittlich aussehenden jungen Mann "nett und sympathisch" finden, ist eine ähnlich aussehende junge Frau für Männer vielleicht schon "unter jeder Kritik".
Mir ist bis jetzt auch nicht eine Frau untergekommen, die den Partner einer ihrer Freundinnen oder überhaupt ein männliches Wesen im Bekanntenkreis als "den letzten Schrott" bezeichnen würde. So frei nach dem Motto, wie man in den Wald hineinruft, so hallt es heraus, liegt es vielleicht daran, dass Frauen die Lust auf eine Beziehung zu einem Mann vergeht, der nichts dabei findet, Frauen bloß aufgrund ihres Äußeren als "letzter Schrott" zu bezeichnen.
Viel wahrscheinlicher noch halte ich aber, dass es all diese Unterschiede real gar nicht so gibt. Wer grade monatelang keine passende Partnerin (umgekehrt gilt das genauso auch für Frauen und Partner) gefunden hat, wirkt dann halt nicht selten verbissen, noch dazu, wenn er dann Ansätze von Hass auf das gesamte andere Geschlecht empfindet - sowas wirkt dann halt nicht sonderlich anziehend auf das andere Geschlecht. Deshalb halte ich es persönlich für das Beste, wenn man mal so weit ist, die Partnersuche mal ganz auf Eis zu legen, schließlich kann man in unseren Breiten auch alleine ganz gutdurchkommen. Ich denke, feinfühlige Frauen und Männer haben ein Gespür dafür, ob sie um ihrer selbst willen gemocht werden oder als Vorzeigeobjekt dienen sollen.Alles Liebe,
Elisabeth
PS: im übrigen finde ich das Thema nicht gar so abwegig für ein Forum wie dieses hier, immerhin müssen Frauen und Männer z.B. auf der Flucht im Wald sozusagen unter "verschärften Bedingungen" miteinander auskommen. Gerade da sollte man sich überlegen, worauf es in einer Partnerschaft eigentlich wirklich ankommen sollte und was zweitrangig ist.
>Hallo Elisabeth!
>Dann beantworte mir bitte mal eine Frage: Wieso kriegt eine durchschnittliche Frau, die einen Freund möchte und sagen wir mal mittlere Ansprüche stellt, problemlos ruck-zuck jemand "akzeptables", umgekehrt ein Mann jedoch, der eine Frau sucht und nicht gerade selbst überdurchschnittlich aussieht oder verdient, oftmals nicht oder nur "den letzten Schrott"?
>Ich denke auch, wir sollten dieses Thema langsam beenden, da es nun wirklich (zumindest so) nicht zum Forumsthema gehört.
>Dieser Thread bleibt für Antworten noch bis Mitternacht freigeschaltet, danach werde ich ihn schließen.
>
>Gruß
>vom
>Wüstenrufer