Re: Geschlechterkampf...

Geschrieben von Elisabeth am 29. September 2005 15:20:

Als Antwort auf: Re: Geschlechterkampf... geschrieben von Wüstenrufer am 29. September 2005 14:08:59:

Irgendwie fühl ich mich bei der Lektüre dieses Beitrags + mancher/der meisten Antworten in die Bildzeitung hineinversetzt. Aber das liegt daran, dass ich wohl, da weder Karrieristin noch hochmotivierte Auswandererin, dann eine Schlampe sein muss?
Zu "auf Asylanten stehen bzw. nicht stehen" - sagt mal, wisst ihr eigentlich, was ihr hier schreibt? Asylanten sind Menschen, die mit gutem Grund (politische Verfolgung, Krieg etc.) aus ihrem Heimatland fliehen und um Asyl ansuchen. Und im übrigen sind sie genauso unterschiedlich wie die Menschen hierzulande auch. Auf politisch Verfolgte "zu stehen" wäre zwar zweifelsohne etwas eigenartig, aber generell etwas gegen Menschen zu haben, nur weil sie hier nicht geboren und aufgewachsen sind, ist es nicht minder. Ich finde solche Kommentare ziemlich platt und hätte sie hier echt nicht erwartet.

Elisabeth


>Moin Ihr beiden!
>Das mit der Frauenunterversorgung der jüngeren Generation ist schon ein gewisses Problem, vor allem im Osten. Da ein gewisser Teil der Frauen mehr als berechnend an die Sache herangeht, dürfte es wohl so aussehen, wie ich einst im Deutschlandforum geschrieben habe:
>[...]
>Somit stellt sich die Frage - Wie geht's weiter? Und wieso werden in Deutschland immer wenige rKinder geborenen, finden sich immer weniger Paare dauerhaft zusammen (die Scheidungsquote liegt nämlich auch schon bei 50%)?
>Typisieren wir zunächst einmal deutsche Männer und Frauen (Ausnahmen, welche nicht in die nachstehenden "Schubladen" passen, gibt es natürlich bei beiden Geschlechtern), dann sollten sich alle Fragen von selbst beantworten:
>
>Frau Typ I: Das Erfolgsweibchen
>Hierbei handelt es sich um emanzipierte, häufig auch feministisch angehauchte Geschäftsfrauen, deren Lebensziele "Studium, Karriere, Weiterbildung, Selbstverwirklichung" sind.
>Ein Familienleben bleibt hierbei natürlich auf der Strecke. Kinder will diese Frau zumeist nicht, da sie sie am beruflich Vorankommen hindern würden. Außerdem ist sie der Meinung, es wäre ohnehin viel besser, wenn Männer Kinder kriegen würden. Für den Haushalt oder ein intaktes Familienleben ist diese Frau nicht zu gebrauchen. Sie sieht sich selbst und sonst niemanden. Wenn sie abends nach Hause kommt, macht sie sich eine Dose Fertigfutter auf und ist vom Tag gestreßt, was sie am (falls vorhanden) Mann ausläßt. Um ernsthafte Lebenskrisen gemeinsam zu überstehen (und darunter zähle ich nicht das purzeln von ein oder zwei Nullen vom Bankkonto), hat man sich hier ebenfalls zumeist die falsche Partnerin ausgesucht. Aufgrund der oftmals durchaus vorhandenen Intelligenz wird die quälende Frage des "danach" mit Esoterik oder selbstgebastelten New-Age-Religionen besänftigt.
>
>Frau Typ II: Die Schlampe
>Sie beginnt ihre Discokarriere mit 18, vorher hat sie meist schon ein paar Jahre Erfahrung als Schulmatratze. Sie wechselt ihre Sexualpartner häufiger als die Klopapierrolle. Oftmals läßt sie sich von wohlhabenderen Männern aushalten (Mann Typ I) oder saugt aus armen, unerfahrenen Trotteln (Mann Typ III) noch den letzten Cent des Dispokredits heraus, bevor sie ihm einen Tritt gibt und zum nächsten wechselt. Mit Anfang 30 ist sie zumeist abgewrackt und hat nicht selten bereits drei Kinder von drei verschiedenen Männern. Ist sie etwas schlauer, angelt sie sich vorher einen "festen" Mann, der dann auch gern geheiratet wird. Dieser sorgt dann für ein Dach über dem Kopf und einen erträglichen finanziellen Rahmen, während sie sich mit anderen Männern trift. Um ernstliche Lebenskrisen zu überstehen ist man hier falsch. Moralvorstellungen und Religion sind ihr häufig fremd, oder sie heuchelt.
>
>Mann Typ I: Der Geschäftsmann
>Er fährt seinen Mercedes SLK (wahlweise auch BMZ Z3 oder Audi TT), wo er zu dekorativen Zwecken auf dem Beifahrersitz eine Frau benötigt (meist Frau Typ II). In seinem Leben sind Geld und Karriere am wichtigsten. Für eine Familie hat er keine Zeit, heiratet er doch, ist es meist aus repräsentativen und praktischen (Hausarbeit etc.) Zwecken. Er kann alles mit Geld kaufen, das meint er zumindest. Echte Freundschaft oder Liebe ist bei ihm extrem selten, meist sieht er alles als eine Dienstleistung an, für die er bezahlt (also, die Kleine für den Urlaub bekommt dafür immerhin anschließend einen besseren Posten in der Firma). Meist glaubt er an nichts oder aber versucht Lebensfragen mit New-Age-Religionen zu beantworten.
>
>Mann Typ II: Der Penner
>Er läuft zumeist im Jogginganzug herum, liegt mindestens 12 Stunden pro Tag auf seinem alten, abgewetzten Sofa und sieht Nachmittagstalkshows. Sein Horizont reicht von dort noch maximal zur Bildzeitung (beim Kiosk an der Ecke), neuem Biervorrat (auch dort erhältlich, aber beim Aldi billiger) und dem örtlichen Fußballstadion (Nordkurve, Stehplatz unüberdacht im Jahresabo). Frauen sind für ihn entweder Arbeitstiere ("Ey, hol mir noch 'nen Bier!") oder aber Sexobjekte ("Boah, hat die geile Titten."). Seine Kinder leben zumeist bei der geschiedenen Ex oder aber sind ihm lästig, so daß er versucht, sie auf Distanz zu halten.
>
>Mann Typ III: Der brave Schluffen
>Dieser Mann ist meist etwas gutgläubig und in Beziehungsdingen eher unerfahren. Was nicht heißt, daß er 20 sein muß, aber er hat eben noch nicht mit 50 Frauen geschlafen und wird das auch nie. Seine Moralvorstellungen sind meist hoch, seine Intelligenz und sein Beruf reichen vom Handwerker bis hinauf zum Akademiker. Er ist leider prädestiniert, um mindestens einmal im Leben auf eine Frau des Typs II hereinzufallen, die ihn ausnimmt wie eine Weihnachtsgans und am Ende Haus, Auto und möglicherweise Wertsachen kassiert, um ihn dann in einem sowohl emotionalen wie auch wirtschaftlichen Trümmerfeld zurückzulassen. An der Seite einer Frau des Typs I hält er es meist auch nur eine kurze Weile aus, wenn er sich überhaupt mit ihr einläßt. Ihre Gefühlskälte, mangelnde Aufopferungsbereitschaft und ihr Egoismus setzen ihm zu, und entweder leidet er still in sich hinein, oder aber es gibt Streit und ein rasches Ende einer solchen Liaison.
>
>Bonus: Typ X - Der/Die Auswanderer(in)
>Er oder sie hat meist hohe Ideale und Träume, die er/sie verwirklichen möchte und in Deutschland nicht kann. Die marode Gesellschaft in unserem Land, die schlechten Berufsaussichten und der sinkende Lebensstandard sind zusätzlich zu einer gewissen Reiselust und Bereitschaft, sich auf etwas völlig Neues einzulassen und möglicherweise der Begeisterung für eine spezielle andere Kultur die Gründe, warum dieser Mensch es in Deutschland nicht mehr aushält und sein Glück (oftmals sowohl privater wie auch beruflicher Natur) woanders sucht. Ob dieser beschwerliche Weg (neben Aufenthalts- und Arbeitsbestimmungen des neuen Landes sind auch Berufsqualifikationen, ggf. Nachprüfungen, Sprachkenntnisse und oft auch ein Startkapital erforderlich) gelingt, hängt sehr von den genauen Umständen und einer gewissen Prise Glück, Schicksal, Gottes Wohlwollen oder wie immer man es bezeichnen möchte, ab.
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>Gruß
>vom
>Wüstenrufer
>P.S.: Eine Frau, die auf Asylanten steht, wäre auch nicht unbedingt meine KRagenweite ;-)


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