Re: Verbrauch: 5,5l auf 17 Tage???

Geschrieben von Wolfi am 20. September 2005 21:12:40:

Als Antwort auf: Re: Verbrauch: 5,5l auf 17 Tage??? geschrieben von Eichbaum am 20. September 2005 20:52:21:

Hallo

Ich weis nicht mehr genau wie lange es schon her ist, aber sicher mehr als 10 Jahre, da wurde ich glaube in Vorarlberg ein Mann eingesperrt zur Ausnüchterung.
Da die Zellen in einem Nebengebäude untergebracht waren, und bei der Dienstübergabe geschlampt wurde, hatte man den Häftling vergessen.
Durch Zufall wurde er nach 18 Tagen gefunden.
Er hatte nur die Feuchtigkeit an den Wänden zur Verfügung.
Zu seinem Glück war es ein Altbau, bei dem die Zellen im Keller waren, und das Mauerwerk nicht mehr Trocken war.
Der Typ knapperte seinen Ledergürtel an.
Er wurde mit extremer Austrocknung in eine Klinik gebracht.
Dort wurde er wieder hergestellt.
Der hatte sicher noch weniger Flüssigkeit zur Verfügung, aber doch noch gelebt, als man ihn fand.
Er erklärte später, das er vor Hunger seinen Gürtel essen wollte, aber er diesen nicht zerbeissen konnte.
Das Hungergefühl verging dann.
Nur der Durst war so schlimm, daß er einen eigenen Urin Trinken wollte.
Da er aber keine sonstige Flüssigkeit zu sich nehmen konnte,war es bald vorbei damit.
So blieb ihm nur die Feuchtigkeit, die durch das Mauerwerk eindrang.
Da sieht man, was der Mensch aushält, wenn es wirklich sein muss.

Gruß Wolfi

>geht !
>allerdings nur mit erheblichen leistungseinbusen z.b starke müdikeit
>und sehr guter körperlicher verfassung ( bei den meisten leuten ist wassermangel chronisch- aber sie wissen es nicht ).
>für solche fälle gibts z.b die trinkwasserkonserve :) 10x 50ml
>viel bewegung ist aber ausgeschlossen.
>wäre vieleicht auch interesant zu wissen, ob er seinen schweiss mitbenützt(abgelcket z.b) hat. um an salz zu kommen, das kann schon ne ganze menge helfen.
>man selber ist mit guter geistiger verfassung, viel wiederstandfähiger als man es sich vorstellen kann.
>der tot fängt im kopf mit selbstaufgabe an ;)


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