Re: Meine kleinen Weisheiten dazu

Geschrieben von Beobachter am 20. Juli 2005 17:58:31:

Als Antwort auf: Liest sich wie ne Schau...(Forenbeitrag) geschrieben von MattB am 20. Juli 2005 15:38:16:

>http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/326030.htm
>Falls sowas tatsächlich anstünde ("financial crash"):
>Zerbreche mir den Kopf was tun, wie eventuell profitieren.

Hallo, ich geb mal meine Meinung dazu:

>Güter - welche teurer (Spekulation, Eigenbedarf) welche billiger (Deflation)

Grundnahrungsmittel werden wohl enorm teuerer, Elektroartikel wird wohl keiner mehr kaufen, da man davon nichts abbeißen kann, Schuhe, Kleidung, Klopapier, Medikamente, Kaffee, Tabak, Alkohol, Glühbirnen - alles Sachen, mit denen man dann Geld verdienen kann. Ebenso Feuerholz, dazugehörend Holz(back)öfen, Kraftstoffe, Heizöl, Gas.


>Gold - Viel (Spekulation) oder wenig ("besser als nix"), jetzt oder warten?

Wenn man bisher nicht gekauft hat, dann jetzt, sonst steigt es noch höher, darauf gefaßt sein, das es z. Bsp. bis 800,- Dollar/pro Unze steigt - dann verkaufen und warten, bis der Goldpreis ganz unten (ca. 50,- Dollar pro Unze) angekommen ist. Dann natürlich wieder einsteigen, ganz einfach, oder :-))


>Bargeld - Bankfeiertage? Buchgeld weg? (Für die DM hatten sie dagegen vorgesorgt) und "cash is king"?

Euro als Bargeldreserven zu Haus ist wohl ein Muß


>Devisen - Schweizer Franken?

Schweizer Franken habe ich auch schon ins Visier gefaßt, so als absoluter Ausweichnotgroschen.


>Euro - "to big to fall"?

Je großer desto tiefer der Sturz, kommt sicher.


>Mietwohnung - Gut? (Kaltmiete würde sicher eingefrohren bei "Crash")

Wenn ich in einer Mietwohnung wohne, kann ich wohl in den kommenden Zeiten Glück haben, wenn ich den Vermieter davon überzeugen kann, auch ohne Miete in der Wohnung zu bleiben und damit den Verfall der Wohnung aufzuhalten.


>Immo - steigt oder fällt? (Zwangsanleihe?, Lastenausgleich?, Werterhalt (Buchela)?)

Immobilien erst zu dem Zeitpunkt kaufen, wenn das Gold ganz unten ist.
Die Immobilien sind immer noch sehr überbewertet. In der Weltwirtschaftskrise Anfang des letzten Jahrhunderts sind die Immobilien um bis zu 90 % eingebrochen.

>Erweb - wovon leben, welcher Job bei Crash? wovon leben, welcher Job bei Nicht-Crash?

Wenn du noch kein Beamter bist oder werden kannst, wird wohl die Jobwahl schwer.
Selbstständig als Bäcker, Bauer, Schwarzmarkthändler, Soldat. Geld sparen solange noch Zeit ist, damit man in der Not was hat, auch ganz einfach :-))


>Mobilität - administrativ eingeschränkt oder nur Sprit teurer? (Flucht möglich?)

Für den Fluchtfall selbstverständlich Mobilität garantieren durch Spritreserve zu Haus. Auch für den Betrieb von Notstromaggregat und für die Zeit danach.


>Oder alles nur Hirngespinnste (selektive Wahrnehmung - gerichtet auf "bad news")

Das kann natürlich sein. Aber diese gesteigerte Sensibilität für das "Kommende" unterscheidet unter anderem uns Menschen von den Tieren. Es sei denn, man ist im Konsumrausch schon so unsensibel geworden, daß das Ganze überraschend kommt. Dies trifft wohl doch den größten Teil der Bevölkerung, weil es eben keiner glauben will und eben keine Vorsorge treffen will oder kann.

Gruß Beobachter


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