Zukunftsblick: Flut ect. sichere und unsichere Orte ???
Geschrieben von John am 02. Juli 2005 13:49:34:
http://62271.rapidforum.com/topic=100281440011
weitere Länder unter dem Link ...
Deutschland: Die Tiefebenen von Deutschland leiden unter Überschwemmungen sowohl durch die Flutwellen, die die Küsten während des Polsprungs angreifen, wie auch als Resultat der schmelzenden Pole. Im Inland, auf hohem Grund, gibt es viele sichere Plätze. Jene in Deutschland tun es am besten, einen mittleren Platz zwischen den Überschwemmungen an der Küste und der Gebirgsbildung in den Alpen zu wählen. Die Vorberge sind während des Polsprungs am sichersten, denn sie sind von vulkanischen Eruptionen vom Süden durch die Gebirgsketten geschützt und werden nicht den rauhen Ritt nehmen, den jene direkt in den Alpen erfahren werden, wenn die schnelle Gebirgsbildung während der Stunde des Polsprungs stattfindet. Nach dem Sprung, während der nächsten zwei Jahre, wenn schmelzende Pole offensichtlich sind, wird zum Wandern auf höheren Grund geraten. Erwartet, daß das Meer näher sein wird und reichlich Seetang und Fisch haben wird aufgrund des hohen Aufkommens von Kohlendioxid in der Luft, und Fischen sollte Teil des Plans sein.
Deutschlands Nachbarn im Osten in Polen werden das höhere Land in den Bergen nach dem Sprung attraktiv finden, wenn die Pole schmelzen und die Wasser ansteigen. Als seefahrendes Volk werden sie Schiffe zu ihrer Verfügung haben und diese benutzen, und sie werden an den Berggipfeln ankommen, die über dem Wasser in großer Zahl aufragen. Andere Länder wie die Tschechoslowakei, die ebenfalls bergiges Gelände haben, werden ebenso überschwemmt, doch abhängig von der Reputation des Landes werden sie als einladend betrachtet oder nicht. Wo die Länder früher von produktiven und effizienten Leuten bewohnt waren wie Deutschland und Gastarbeiter aus vielen Ländern aufgrund eines ökonomischen Booms beherbergten, wird man sich an diese Orte als willkommen erinnern. Deutschlands Ruf wird deshalb dazu führen, daß man sich seiner als Einwanderungsland erinnert, mit potentiellen Schiffsladungen von Überlebenden am Horizont.
Berlin: Berlin liegt im Tiefland von Deutschland, das innerhalb von zwei Jahren nach dem Polsprung überschwemmt wird, aufgrund des Abschmelzens der Pole, was den Meeresspiegel um 250 Meter über den gegenwärtigen Stand ansteigen läßt. Während des Polsprungs selbst eilt Wasser beim Taumeln des Atlantiks in die Ostsee, und aufgrund der engen Meeresstraßen tut es sich schwer zurückzufließen. Dieses Wasser verursacht eine Überschwemmung von allen Tiefländern entlang der Ostsee. Berlin wird eine lange Flut ("flood tide") sehen, die hereinrollt und dann für Tage stehen bleibt. Der Effekt, wenn man Städte lange Zeit unter Wasser setzt, die eine Überflutung nicht gewohnt und die dafür nicht designt sind, ist, daß der Boden unter Gebäuden ganz weich wird und sie plötzlich wegrutschen, wenn Unterwassererdrutsche passieren. Kein Dach kann deshalb als sicher betrachtet werden, und Boote und Rettung sollten deshalb der Teil des Plans derjenigen sein, die sich damit abgefunden haben, den Polsprung in Berlin auszureiten.
Bonn: Bonn liegt am schönen Rhein, und die Bewohner von Bonn werden finden, daß ihr gemütlicher Fluß schnell seinen Charakter während der Stunde des Polsprung verändert. Tief liegende Gebiete wie die Niederlande werden während des Herumtaumelns des Atlantiks, das beim Polsprung und einige Stunden danach auftritt, komplett überschwemmt. Wasser in Bewegung tendiert dazu sich weiterzubewegen, solange das Hindernis auf seinem Weg einfach nur ganz leicht ansteigendes Land ist, und kann weit über den Meeresspiegel ansteigen, wenn ein Wasserweg die Möglichkeit ("avenue") ist. Somit wird der Rhein nicht nur rückwärts fließen in dieser Zeit, er wird das umliegende Land überschwemmen bis alles unter Wasser ist außer gelegentliche hochliegende Punkte. In diesem fruchtbaren und bevölkerungsreichen Gebiet Deutschlands werden somit alle, die schwimmen oder sich auf einem Floß bewegen können ("float"), zu diesen hochliegenden Punkten paddeln. Das ist eine tragische Szenerie. Hohe Gebäude, von denen man glaubte, sie seien sicher, sind auf Boden gebaut, von dem man ebenfalls annimmt, er sei fest. Doch bei einer Überschwemmung kann der feste Boden weich werden, und die Gebäude neigen sich oder brechen unter ihrem Gewicht zusammen. Somit sollten jene, die überleben möchten, planen, sicher auf hohem Grund in den Hügeln oder Bergen zu sein, oder sie sollten eine Fluchtmöglichkeit zu den höchsten Landpunkten in ihrem Gebiet haben und Konkurrenz von Massen von nassen und sehr verängstigten Nachzüglern erwarten, die ebenfalls über den Wasserspiegel gelangen wollen.
München: München ist ein angenehmer Ort für den Polsprung selbst und die Nachzeit. Die Stadt liegt im Voralpenland und nicht an irgendwelchen Flüssen, die über die Ufer treten könnten (Anmerkung von Niels: das ist so gemeint, die Isar kann München beim Polsprung nicht überfluten). Die Stadt wird relativ hoch und trocken während des Polsprungs sein, wobei die größte Sorge starke Stürme und zusammenkrachende Gebäude und Infrastruktur sind. Wie mit allen Städten und großen Strukturen, wird den Bewohnern geraten, von Gebäuden fernzubleiben, die umstürzen können, und stattdessen für den Polsprung aufs Land zu ziehen und nur mit Vorsicht zurückzukehren bis der Erdbebenschaden festgestellt werden kann. Während München zur Zeit eine Stadt im Landesinnern ist, wird es in der Nachzeit näher an der Küstenlinie sein, und man könnte dort aus dem Ozean-Angeln Vorteil ziehen. Wer überleben möchte, sollte entsprechend planen und wie ein moderner Noah im Schiffbau und Vorbereitungen agieren, wenn man dem Spott der heutigen Skeptiker widerstehen kann.
Alpen: Die Alpen ragen hoch hinaus, und aufgrund des allgemeinen Streckens, das in Ländern auf allen Seiten stattfindet, anstatt Kompression, wird Gebirgsbildung auftreten. Die Alpen sind stetig gewachsen während der periodischen kataklysmischen geologischen Veränderungen, die die Polsprünge produzieren, aufgrund der Nähe der Bruchlinie, die durch das Mittelmeer geht. Während sich der Atlantik weitet und das Land in Westeuropa von den Alpen weg streckt, und während das afrikanische Spaltental Arabien vom afrikanischen Hauptland wegzieht, würde es scheinen, daß alles andere als Gebirgsbildung in den Alpen geschieht. Doch genauso wie das Zerreißen von Stoff Falten genau über dem Riß erzeugt, erzeugt das sich teilende afrikanische Spaltental Druck im Mittelmeer auf jeder Seite der Spalte. Somit wird Land hochgedrückt, nördlich des Mittelmeers und in die Alpen, um den Druck westlich des Spaltentals freizugeben, denn Land entlang der Plattenkante östlich des Spaltentals gleitet entlang wie es auch unter die eurasische Platte untertaucht.http://62271.rapidforum.com/topic=100281440011
weitere Länder unter dem Link ...
- Ganz so einfach scheint es doch nicht zu sein : - ( (( John 02.7.2005 20:34 (5)
- Re: Ganz so einfach scheint es doch nicht zu sein : - ( (( Suchender 04.7.2005 12:08 (1)
- Re: Ganz so einfach scheint es doch nicht zu sein : - ( (( John 04.7.2005 16:12 (0)
- Die Zetas haben gesagt... Tarman 02.7.2005 23:40 (2)
- *lach* scheinen mir eher gute geographische Kenntnisse zu sein (n/t) John 03.7.2005 00:04 (0)
- Aber bei Flut gute Infos über Höhen, Tiefen ect. :-))) John 02.7.2005 23:45 (0)