Deutschlands Träume vom Protektorat über Rußland sind greifbar nahe
Geschrieben von Suchender am 01. Juli 2005 10:33:03:
Berliner Außenpolitiker halten eine Totalübernahme der russischen Staatlichkeit durch westliche Interessenten nicht länger für ausgeschlossen. Russland erlebe gegenwärtig "eine zweite dramatische Auflösung seines einstigen historischen Territoriums und Einflussgebiets in der GUS", heißt es bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Die Berliner Organisation steht dem Auswärtigen Amt nahe. Nach schweren Niederlagen in Georgien, Moldawien und der Ukraine kämpft der Kreml derzeit um seine Positionen in Usbekistan. Das unter westlichem Druck befindliche Land intensiviert die Militärkooperation mit Moskau, um Einmischungsversuchen aus Berlin, Brüssel und Washington zu entgehen. Der Kreml könne die Auseinandersetzungen, die binnen Jahresfrist auch auf Kasachstan und Belarus übergreifen würden, nicht gewinnen und müsse "eine Integration mit dem Westen" suchen, heißt es in der deutschen Hauptstadt.
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Die Zuspitzung des Machtkampfes in Zentralasien wird von zunehmenden Überlegungen begleitet, auch in Kasachstan und Belarus Umsturzbewegungen zu favorisieren. "In beiden Ländern stehen die autoritären Machthaber angesichts der im Jahre 2006 anstehenden Präsidentschaftswahlen mit dem Rücken zur Wand", heißt es bei der DGAP. Die GUS bilde "keine politische Einheit mehr", schreibt der deutsche think tank: "Die Mitgliedsstaaten sind so entzweit, dass sie keinen gemeinsamen Nenner in Bezug auf Sicherheitsfragen finden." Moskau müsse sich daher zu einer Unterordnung unter die westlichen Konzepte ("Gemeinsames Europäisches Haus") bereit finden: "Es gibt Stimmen, die Russland raten, selbst eine Integration mit dem Westen zu suchen". Die Formulierung umschreibt eine mögliche Totalübernahme der russischen Staatlichkeit und des vom Kreml kontrollierten Kapitalstocks durch Aufkäufer aus dem NATO-Gebiet, die der Moskauer Verwaltung Teilhabe anbieten.
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Der Präsident Rußlands steht nun vor einer durch die Hochfinanz vorprogrammierten folgenschweren Entscheidung, sich unterzuordnen oder militärisch auszubrechen und Europa aus den Klauen der Hochfinanz heraus zu lösen, sonst wird er nie Ruhe haben und muß der Versklavung des russischen (eines menschlich sehr herzlichen) Volkes tatenlos zu sehen. Wie die Versklavung aussieht, zeigt das Beispiel Deutschlands und der EU.
Die Zeit für Handlungsspielraum hat er nicht, will er das Ruder herum reißen, doch weiß er auch, daß es Aggressoren in den letzten beiden Weltkriegen noch nie gelungen war, zu siegen, da schon lange vor Kriegsbeginn, die militärisch und wirtschaftspolitischen Fäden gezogen wurden.
Putin als othodoxer Jude weiß, daß es für ihn ein Art 2. Massada wird, daß er für sein russisches Volk ausfechten muß ... .
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