Wenn's ums Krieg geht, ziehen Schröder, Merkel und Stoiber an einem Strang

Geschrieben von Suchender am 17. Juni 2005 09:58:50:

Das Einsatzgebiet deutscher Polizeieinheiten wird auf sämtliche Weltgegenden ausgedehnt und soll auch Kriegsgebiete zukünftiger Militärinterventionen abdecken. Dies bestätigt das Berliner Innenministerium (BMI). Die Sonderformationen der "Bundespolizei" (bisher Bundesgrenzschutz/BGS) werden die deutschen Expeditionskorps von Besatzungsaufgaben entlasten und mehr soldatische Kräfte für Kampfaufträge freisetzen. Die Umwandlung der deutschen Polizei in Paramilitär bedarf einer Gesetzesänderung, über die im Parlament weit gehende Übereinstimmung besteht. Mit der Ausweitung innerstaatlicher Polizeimaßnahmen auf Krisenregionen treibt Berlin die Entsorgung fremder Souveränitätsrechte voran und maßt sich hoheitliche Aufgaben im Weltmaßstab an. Die polizeiliche und militärische Unterstellung ganzer Kontinente unter Berliner Inlandsrecht ("Weltinnenpolitik") will Verteidigungsminister Struck zu einer "Herzensangelegenheit der Deutschen" machen.

... Die parlamentarische Opposition, die sich auf die Regierungsübernahme in Berlin vorbereitet, unterstützt das Vorhaben und will dem "effizienten und erfolgreichen Auslandeinsatz der Bundespolizei" nicht im Wege stehen ...

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Wiedergeburt
Der für die Auslandseinsätze vorgesehene Bundesgrenzschutz (BGS) diente bereits bei seiner Gründung im Jahre 1951 als eine Art Armee-Ersatz und als Vorläuferorganisation der Bundeswehr. Aufgrund der Erfahrungen mit zentralistischen Repressionsstrukturen im NS-Staat hatten die Alliierten eine föderale Organisation der Polizei beschlossen. Das Polizeiwesen wurde den einzelnen Bundesländern unterstellt. Trotzdem setzte die Bonner Regierung die Gründung einer eigenen Grenzschutztruppe durch, die den Befehlen des Bundesinnenministeriums gehorchte und anfänglich 20.000 Mann stark war. In diesen Grenzschutzeinheiten fanden viele ehemalige Wehrmachtssoldaten eine neue Verwendung. Rund 10.000 wechselten zum 1. Juli 1956 zur neu gegründeten Bundeswehr. Der damalige Bundeskanzler Adenauer hatte sie eingeladen, "bei der Wiedergeburt deutschen Soldatentums mitzuwirken".

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Je kritischer die Lage im eigenen Land, desto massiver betreiben die Herrschenden, dies ist historisch bewiesen, die Herbeiführung von Kriegen.

Da die Lage hier kritischer ist, als in anderen europäischen Staaten, ist das Engagement zur Herbeiführung eines solchen auch am Intensivsten. Hierbei macht sich die historisch engen Verbindungen/ Verstrickungen dieses Systems (das in meinen Augen genauso demokratisch ist, wie damalige und nach Schröders Einschätzung des "lupenreinen Demokraten" Putin) zum NS-Regime bis in die heutige Zeit besonders bezahlt.

Der deutsche Militarismus wird ganz bewußt von der Hochfinanz zum Einen als Vollstrecker ihrer globalen Ziele aufgebaut und zum Anderen als Buhmann, wenn man in Moskau oder Washington es anders sehen und haben will (Feindstaatenklausel)


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