Re: beim Einkauf in den Niederlanden aufgefallen

Geschrieben von Wizard am 15. Mai 2005 20:17:41:

Als Antwort auf: beim Einkauf in den Niederlanden aufgefallen geschrieben von Saurier61 am 15. Mai 2005 18:37:21:

Moin Helga,

>Verstehen kann ich die "Preispolitik" hier nicht mehr.

ich schon.

Sie ist passend zur restlichen Politik "nieder mit Deutschland" und "treibt sie in den Bürgerkrieg". Heute hier bei uns ein kurze Radiomeldung: "blablabla Abschaffung des Pfingstmontag als Feiertag blablabla zur Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen blablabla".

Gelle, da kommt Freude auf. Mal sehen, wie lange sich die Bevölkerung in Deutschland noch verarschen lässt. Ach ja, mit der EU-Verfassung und dem EU-Haftbefehl ist es dann ja wahrscheinlich schon ein Verbrechen darüber zu reden. Zuwiderhandlungen werden dann mit 5 Jahren Knast in Lettland bestraft.

Vielleicht sollte man die Idee mit dem foreneigenen Verein wirklich mal genauer beleuchten. Allerdings nicht in Bezug auf nur einen kleinen Bauernhof, sondern tatsächlich in Form eines ganzen Dorfes. Sollen ja mittlerweile tatsächlich in manchen Gegenden ganze Dörfer (fast) komplett leer stehen. Alles weitgehend auf Bio umstellen, wer will und kann, zieht sofort dort hin um für die anderen zu arbeiten. Eventuell eigenen Biodiesel herstellen und damit die erwirtschafteten Waren an die nicht dort wohnenden Foris verteilen oder die Sachen verkaufen und die Gewinne verteilen. Haben wir hier jemand der / die sich mit der entsprechenden rechtlichen Lage auskennt? Irgendwie sollte so was möglich sein. Ich habe früher mal in einer Schlosserei gearbeitet, wo die Besitzer Ärzte, Zahnärzte und andere mehr oder weniger "gut Betuchte" waren. Die haben das irgendwie als Abschreibungsobjekt für das Finanzamt genutzt. Die dortigen Arbeiter hatten alles Mögliche, nur keinen Stress mit irgendwelchen Terminen oder sonstigem. Ganz im Gegenteil, ich habe noch nie einen Betrieb gesehen, wo so viel private Arbeiten während der Arbeitszeit erledigt wurden wie dort. Z. B. so Metallverzierungen die man sich außen ans Haus pappt (Bremer Stadtmusikanten, Bremer Schlüssel, Vögel und anderes Viechzeug, Hausnummern etc. Aus 8 oder 10 mm Stahlblech ausgebrannt, nachbearbeitet, Pulverbeschichtet und ab in die Jackentasche. Manch begehrtes Objekt wurde gleich zig mal gefertigt.

natürlich könnte man (was ich viel besser finden würde) die erwirtschafteten Gewinne auch in Aus- uns Umbauten innerhalb des Dorfes und in Vorräte / Ausrüstung stecken. Diejenigen, die ständig vor Ort sind müssen natürlich richtig ranklotzen, schließlich soll das ja nicht ein Freizeitparadies werden sondern ein (Wehr)dorf für den Knall und die Zeit danach.

MfG

Wizard


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