Re: Mütter und Frauen...

Geschrieben von ritanplan am 08. Mai 2005 10:10:

Als Antwort auf: Mütter und Frauen... geschrieben von Yaris am 07. Mai 2005 22:31:08:

>was würde ich geben, um eine kindsgeburt zu spüren, zu erleben und zu fühlen?
>das wachsen in mir...


Tja, was soll ich da sagen! Ich hab die drei Geburten meiner Kinder mitgemacht!
Aber selbst erleben? Wenn sich 37 cm Kopfumfang durch den Gebärmutterhals schieben? In unserem Umfeld? Bei diesen Ärzten? Man darf froh sein, dass sich das die Hebammen noch nicht ganz aus der Hand haben nehmen lassen!
Wie mir meine Arbeitskollegin erzählt hat: Nach der Geburt (1970) Ihres 4,5 kg schweren Sohnes, wurde sie sofort abgestillt; Von den Krankenschwestern dann täglich an die Melkmaschine gehängt! Auf die Bemerkung hin, das dies ihr große Schmerzen bereite, haben die Schwestern geantwortet, daß müsse sie schon jetzt schon aushalten!

Der Sohn blieb das einzige Kind dieser Frau! Was mit verständlich ist!


Das Patriachalische System, festgezurrt durch das Christentum auf der Basis des ALten Testaments, hat hier 2000 Jahre Verwüstung hinterlassen. Die sexuelle Gängelung der Menschen, besonders der Frauen wirkt bis heute unterdrückend auf die Frau, aber auch auf den Mann! Es wurde definiert, was weiblich - untertänig, gehorsam, Leid ertragend, masochistisch veranlagt -, und was männlich - obrigkeitsfürchtig, gefühllos, der Herr im Haus, hart - zu sein hat.
Die Erfüllung der Sexualität hat(te) sich bei der Frau auf den "Besamungsakt", ähnlich einer Kuh zu beschränken: Einmal besprungen zu werden im Jahr!
Für den Mann ähnlich: Er wird degradiert zum Zuchtbullen, der die Pflicht hat, seine Frau "tragend" zu halten, die der Gemeinschaft jährlich neue "Schlachtkälber" zu "schenken" hat(te).

Und genau dieses Ausspielen der Geschlechter gegeneinander ist die Machtpolitik der Herrschenden seit Jahrhunderten: Die Menschen gefangen zu halten in Ängsten vor Ehebruch, "Zerstörung des Vertrauens", Scheitern der Ehe, und damit füher verbunden die Exkommunikation der Betroffenen! Das lässt die Menschen erstarren wie das Kaninchen vor der Schlange!

Eine echte Einheit einer Familie relativiert jede Einmischung von aussen, fördert die Zufriedenheit ihrer Mitglieder. Eine Tolerieung von "Fehlverhalten" z.B. Seitensprung reduziert den Stress und damit die Spannungen innerhalb von Familien. Demzufolge geht genau dieses "Fehlverhalten" zurück ,da der Grund dafür nicht mehr so oft vorhanden ist.

Das wichtigste ist und bleibt für die Zukunft: Wir müssen uns gegen die gegenseitige Aufhetzung von Männern und Frauen wehren! Für den Schutz der Familien! Aber gegen die Einmischung von aussen durch den sogenannten "Anstand" und "Moral". Die Frauen müssen die Verantwortung zurückerhalten! Die Männer einer Familie sind ersetzbar! Die Frauen und Mütter jedoch nicht!


gruß
ritanplan


Antworten: