Re: @Aquarius and @all

Geschrieben von BBouvier am 03. Januar 2004 19:44:41:

Als Antwort auf: Re: @Aquarius and @all geschrieben von Pez am 03. Januar 2004 19:29:18:


Kleine Ergänzung vielleicht:

Über Wasser(!) mag die Welle ja nur 40 Meter hoch sein.
Rechnet man deren Geschwindigkeit und deren Amplitude
(viele, viele KILOMETER!)
mit hinein, dann staucht sich das Gesamtvolumen
am Ufer zu ganz unglaublicher Höhe!
Jeder Fachmann weiss das,
aber den Lesern hat man das klüglich vorenthalten.

BB

>US-Ostküste von Tsunamis bedroht
>
>
>Der Kollaps eines Vulkans auf den kanarischen Inseln könnte zu einer gewaltigen Tsunami-Flutwelle führen, die große Teile der Karibik und der amerikanischen Ostküste verheerend zerstören könnte, warnt jetzt ein britischer Wissenschaftler.
>Der betreffende Vulkan namens Cumbre Vieja befindet sich auf der Insel La Palma, westlich des afrikanischen Kontinents. Laut Dr. Simon Day vom University College in London sei die westliche Flanke des Vulkans höchst instabil.
>Ursache für die große Gefahr sind unzählige vulkanische Öffnungen, die durch viele kleine Ausbrüche während der letzten 100.000 Jahre entstanden sind.
>Dort eingesickertes Wasser würde bis in wasserundurchlässige Gesteinsschichten vordringen, sich hier sammeln und im Laufe der Zeit einen unglaublichen Druck erzeugen, der schließlich den einseitigen Zusammenbruch des gesamten Berges auslösen könnte.
>
>Ein solcher Landsturz ins Meer würde - laut Berechnungen von Schweizer Wissenschaftlern - eine Flutwelle aulösen, deren gewaltige Wassermassen eine Höhe von 650 m erreichen könnten, die sich dann mit der unglaublichen Geschwindigkeit von 720 km/h über den Atlantik ausbreitet.
>Zwar würde die Welle im Laufe der Zeit kleiner werden, aber bei ihrer Ankunft auf der amerikanischen Ostküste wäre sie immer noch 40-50 m hoch. Dabei wären katastrophale Auswirkungen bis 20 km ins Landesinnere hinein zu befürchten, schreibt der Forscher im Fachmagazin „Journal of Volcanology and Geothermal Research“.
>Wie auch immer, viele Wissenschaftler sind der Ansicht, daß dies nicht in absehbarer Zeit passieren dürfte.
>„Prinzipiell könnte der Vulkan noch fünfmal oder auch zwanzig mal ausbrechen, bevor die westliche Flanke zusammenbricht“, meint Prof. Bill McGuire vom Benfield Greig Hazard Research Centre gegenüber BBC News.
>„Wir wissen es einfach nicht genau. Aber lassen Sie es mich folgendermaßen ausdrücken: Würde ich in Miami oder New York leben, und der Cumbre Vieja bricht aus, würde ich mit beiden Augen die Nachrichten verfolgen.“
>Schon im Mai heurigen Jahres machte die gleiche Schlagzeile - allerdings mit einem anderen Gefahrenherd - von sich reden: Am Meeresboden vor der Cheskapeake-Bay wurden Risse entdeckt, die von unterseeischen Erdverschiebungen herrühren.
>Zur Zeit laufen noch Untersuchungen, in denen versucht wird, die Gefahr von weiteren größeren Erdrutschen einzuschätzen, die zwangsläufig ebenfalls zu Tsunamis führen würden, welche die US-Ostküste verwüsten könnten.
> Autor Klaus Hofbauer



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