Re: Analyse= an Rabe

Geschrieben von BBouvier am 03. Januar 2004 15:30:36:

Als Antwort auf: Re: Analyse geschrieben von Rabe am 03. Januar 2004 00:57:21:


Lieber Rabe!

Da magst Du gern recht haben.
Mir kam es nur darauf an, zu zeigen, dass
in der Alten Geschichte sich China eher als
ruhender Pol sah.

Wir "Sachsen" sind da schon viel abenteuerlustiger!

Und in zwei Weltkriegen hat ja nur ein "Sachsenstamm"
mit andern "Sachsen" um Vormacht in der Welt gekämpft.
Churchill hat das nicht oder zu spät begriffen.
Den Nutzen hatten vor allem die Kommunisten.

Und jetzt scheinen mir die "US-Sachsen" auf Wikingerart
fröhlich und unbekümmert wie je,
weiter auf weltweitem Beutezug zu sein.
Ich frage mich nur manchmal, ob sie dabei nicht
ferngesteuert werden...

Gruss,
BB

>>China:
>>In seiner Geschichte nie auf Expansion bedacht.
>Ist nicht ganz so. Die Chinesen haben eine andere Sichtweise der Dinge als wir Europäer. Die Europäer haben überwiegend das Bestreben andere Volker zu unterwerfen und auszubeuten um somit Wohlstand für die wirklich Machthabenden zu erzielen. Die Chinesen dagegen wollen das überleben ihrer Rasse sicherstellen. Dort hat sich im laufe der Zeit eine Spirale ergeben. Hervorgerufen durch die Nahrungsmittelproduktion. Je mehr Nahrungsmittel benötigt wurden umso mehr Arbeitskräfte waren notwendig = mehr Kinder notwendig. Bis diese eigene Kinder hatten. usw. Irgendwann kommt dieses System dem Zusammenbruch nahe. Dann waren sie gezwungen die Nahrungsmittelproduktion zu Optimieren. Die geschah durch div. Erfindungen wie Bewässerung, Buchhaltung usw. Wenn es dann wieder zu einer Krise kommt und kein Ausweg gefunden wird (zuletzt hies der Ausweg: Industrialisierung)dann wurde neuer Lebensraum (!!!)erobert. In der Regel sind dann die Völker die in diesen Lebensräumen lebten bestenfalls vertrieben worden, aber sehr oft wurden sie konsequent abgeschlachtet. Assimiliert worden ist in den seltensten Fällen. (Deshalb gibt es nur wenige Familiennamen in China.) Beispiele: Tibet und die Turkvölker, die zwar z.Z. nicht umgebracht werden, aber konsequent zu Minderheiten im eigenen Land gemacht werden. Dies geschieht durch Ansiedlung von Chinesen, schlechterer Bildung und Gesundheitsversorgung der Einheimischen. In diesen Gebieten gilt nicht die ein Kind Vorgabe der Chinesen. Dadurch ist dort ein grösseres Bevölkerungswachstum Chinesen als bei den einheimischen Völkern.
>Also, wo sich Chinesen ansiedeln, haben andere kein Platz mehr (Chinatowns).
>Deshalb werden die Chinesen niemals wie eine Imperiale Macht wie es die Briten waren oder die USA es sind auftreten. Sie werden sich einfach nur ausbreiten als wenn man Farbe auf einen Globus ausgiesst. Daher sind Taiwan und Südkorea die nächsten Kandidaten (die sind erstmal an der Reihe wie ich aus strategischer Sicht finde.) Dann wäre der Rücken frei Sibirien (glaub ich nicht so) und die Turkstaaten (ÖL+Landwirtschaft) einzuverleiben. Der grosse Gegenspieler wird aber dann Indien sein (Deshalb Unterstützung Pakistans durch China. Dieser Krieg hat wie ich finde schon begonnen)
>
>>Schlafender Gigant, der dabei ist, aufzuwachen.
>>Überaus intelligente, fleissige, einheitliche Bevölkerung.
>>Daher: Sorgenkind Nr. 1 der US-Analysten seit Jahrzehnten!!
>>Hat Zukunft.
>Sonst stimme ich voll zu.
>Rabe



Antworten: