Geheimdienste: El Kaida hat Papst im Visier

Geschrieben von Hubert am 26. November 2003 14:35:55:

Als Antwort auf: NACHRICHTEN (26.11.) (owT) geschrieben von Johannes am 26. November 2003 00:13:59:

Das Kolosseum in Rom: Mögliches Angriffsziel?

Nach den jüngsten Anschlägen in der Türkei breitet sich die Angst aus, dass die Terrorattacken auch auf Westeuropa überschwappen. Dass diese Befürchtungen nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigt das Beispiel Italien. Dort warnten die Behörden Presseberichten zufolge vor Attentaten mit chemischen oder biologischen Waffen.


Anschlagspläne auf U-Bahn in Rom und Mailand

Die Geheimdienste hätten konkrete Hinweise auf Anschlagspläne auf die U-Bahn der Hauptstadt und der Wirtschaftsmetropole Mailand, berichteten italienische Zeitungen. Nachdem die Behörden zunächst geplant hätten, die U-Bahn zu schließen, hätten sie sich nun entschlossen, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.


Christliche Kunstwerke als weitere Ziele

Zudem warnen die Geheimdienste den Berichten zufolge auch vor einem Attentat auf den Vatikan. Ein weiteres Ziel islamischer Terroristen seien die vielen christlichen Kunstwerke des Landes. Die Behörden befürchten, dass Terroristen gemeinsam mit Flüchtlingen und illegalen Einwanderern aus Afrika und Asien unentdeckt ins Land kommen.


Schärfste Kontrollen seit Attentaten in USA

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA habe es keine derart strengen Kontrollen in Italien gegeben, hieß es weiter. Erst vor zwei Wochen waren 19 Italiener bei einem Sprengstoffanschlag im Irak getötet worden.


"Deutschland ist nicht außen vor"

Neben Italien gelten auch Deutschland, England und Frankreich als mögliche Ziele von Terroristen. Nach Meinung des Terrorismusexperten Berndt Georg Thamm steht das Vereinigte Königreich vermutlich ganz oben auf der Liste möglicher Anschlagsziele in Europa. "Aber Deutschland ist nicht außen vor."


Rekrutierung findet überall statt

Thamm geht davon aus, dass in Deutschlands Großstädten, in Moscheen, in Cafes, in Kulturzentren, in Chatrooms des Internets und auch in den Justizvollzugsanstalten Kämpfer für den "heiligen Krieg" angeworben werden. "Geld mag eine Rolle spielen, aber keine ausschlaggebende. Im Mittelpunkt stehen der Respekt, die Ehre und der hohe Stellenwert in der eigenen Glaubensgemeinschaft."


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