WDR-Beschäftigungsverbot für Brunner und Wisnewski wegen Reportage zum 11.09!!!
Geschrieben von HotelNoir am 05. November 2003 08:14:38:
Als Antwort auf: NACHRICHTEN (05.11.) (owT) geschrieben von Johannes am 05. November 2003 02:26:43:
übernommen aus dem Regentreff-Forum
Geschrieben von Jürgen T. am 04. November 2003 20:58:41:
Hallo!
Es wird im Staate "deutsch" immer verrückter!
Jetzt versucht der WDR Brunner und Wisnewski davon abzuhalten, die Ereignisse um den 11.09 kritisch weiter zu beleuchten. Möglicherweise soll mit dem letzten Spiegelartikel mit den "Geständnissen" zum 11.09. ein Dogma, eine geschichtliche Tatsache geschaffen werden, die dann irgendwann nicht mehr hinterfragt werden darf. Langsam reicht es! Muß denn jeder kritische Bürger in diesem Land sofort mundtot gemacht werden, nur weil er an der Wahrheit interessiert ist und diese auch noch publiziert?
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich werde daher die Online-Petition unterzeichnen, damit die beiden Autoren weitermachen können. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele die Petition unterstützen würden. Nachstehend der Text und die URL zur Petition.
Viele Grüße
Jürgen T.
Machen Sie mit! Unterschreiben Sie diese Online-Petition!
Hintergrund:
Am 20.6.2003 sendete der Westdeutsche Rundfunk (WDR) die Dokumentation "Aktenzeichen 11.9. ungelöst" der Autoren Willy Brunner und Gerhard Wisnewski. Sie befaßte sich kritisch mit den Attentaten vom 11. September 2001, deckte Ungereimtheiten auf und weckte Zweifel an der offiziellen Version der Regierung Bush. Die Dokumentation stieß auf ein großes Interesse in der Bevölkerung und erntete eine enorme Zuschauerquote. Etwa drei Monate nach der Sendung erteilte der WDR den Autoren nach politischem und publizistischem Druck plötzlich ein Beschäftigungsverbot. Als sich die Autoren wehrten, bekräftigte der Sender, eine weitere Zusammenarbeit sei "nicht mehr vorstellbar". In einer öffentlichen Erklärung des WDR vom 24.10.03 hieß es, die Autoren hätten ihren "Auftrag nicht erfüllt" und am "eigentlichen Ziel vorbeigearbeitet". In Wirklichkeit aber hatte der WDR den Film nicht nur bestellt, ausführlich begutachtet und abgenommen, sondern auch gesendet, das Rohmaterial geprüft und ausdrücklich erklärt, Aussagen in dem Film seien "nicht entstellt oder verzerrt wiedergegeben" worden, wie in einigen Medien behauptet worden war.
"Wir stellen daher fest: Der WDR hat keine stichhaltige Begründung für das Beschäftigungsverbot", teilten die Autoren Brunner und Wisnewski mit: "Der WDR war zu jeder Zeit und immer über die kritischen Inhalte des Films informiert. Der WDR konnte jederzeit jede Frage über den Film an uns stellen und hat jede Antwort bekommen. Der WDR hat diesen kritischen Film bestellt, bezahlt und gesendet. Daher gibt es keinen Grund für ein nachträgliches Beschäftigungsverbot."
Die Unterschriftenlisten sind hier nicht einsehbar, werden aber ggf. von den Petitionsautoren auf deren Website im pdf-Format zugänglich gemacht. Bitte unterzeichnen Sie die Petition mit möglichst vollständigen Angaben.zu unterzeichnender Text der Petition:
Herrn Intendanten
Fritz Pleitgen
Westdeutscher Rundfunk
50600 Köln28.10.03
Sehr geehrter Herr Pleitgen,
am 20.6.2003 sendete der Westdeutsche Rundfunk (WDR) die Dokumentation "Aktenzeichen 11.9. ungelöst" der Autoren Willy Brunner und Gerhard Wisnewski. Sie befaßte sich kritisch mit den Attentaten vom 11. September 2001, deckte Ungereimtheiten auf und weckte Zweifel an der offiziellen Version der Regierung Bush. Die Dokumentation stieß auf ein großes Interesse in der Bevölkerung und erntete eine enorme Zuschauerquote.
Doch nach der Sendung verhängte der WDR plötzlich ein Beschäftigungsverbot über die Autoren. Sie selbst sollen laut dem Magazin Spiegel vor dem Aufsichtsgremium des WDR, dem Rundfunkrat, erklärt haben, die Autoren dürften nicht mehr für den Sender arbeiten. In einer Erklärung gegenüber dem Internetdienst Telepolis präzisierte der WDR die Vorwürfe dahingehend, die Autoren hätten ihren "Auftrag nicht erfüllt" und am "eigentlichen Ziel vorbeigearbeitet".
Sehr geehrter Herr Pleitgen, wir, die Unterzeichner haben uns sorgfältig über den Vorgang informiert, insbesondere in einem umfassenden Artikel der Internetzeitschrift Telepolis vom 26.10.2003 (http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/15909/1.html), aber auch bei den betroffenen Autoren. Daraus geht hervor, daß Ihr Haus den Film nicht nur bestellt, ausführlich begutachtet und abgenommen, sondern auch gesendet hat. Nach einer zusätzlichen Prüfung des Rohmaterials erklärte der WDR laut dem Magazin Spiegel (8.9.03), daß Aussagen in dem Film "nicht entstellt oder verzerrt wiedergegeben" worden seien.
Zudem wurden die Kernaussagen des Films bestätigt; selbst US-Kongressmitglieder forderten jüngst die Regierung auf, die Untersuchung der Attentate vom 11.9.2001 nicht länger zu blockieren.
Wir, die Unterzeichner, stellen daher fest, daß die Begründungen für das Beschäftigungsverbot gegen die Autoren Willy Brunner und Gerhard Wisnewski nicht stichhaltig sind.
Sehr geehrter Herr Pleitgen, wir, die Unterzeichner, fordern Sie daher auf:
Stehen Sie zu Ihren eigenen kritischen Filmen und schützen Sie die Meinungsfreiheit!
Nehmen Sie das Beschäftigungsverbot gegen die Autoren Brunner und Wisnewski zurück!
Nutzen Sie Ihr journalistisches Know-How und die Möglichkeiten Ihres Senders, um das Zeitgeschehen und insbesondere die Attentate des 11. September weiter kritisch zu begleiten!
Mit freundlichen Grüßen
Die Unterzeichner:
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- Re: Also doch Wiedervereinigung? Krümel 05.11.2003 18:55 (0)