Rot-Grün will Notfonds für Versicherungsbranche (Protektor reicht nicht mehr)
Geschrieben von Johannes am 18. Oktober 2003 02:40:53:
Als Antwort auf: NACHRICHTEN (SA 18.10.) (o.T.) geschrieben von Systemfeind am 18. Oktober 2003 00:33:14:
Berlin (dpa) - Rot-Grün will die drohenden Pleiten in der Versicherungsbranche
über einen Notfonds abfedern. Die Koalitionsfraktionen forderten die Bundesre-
gierung in einem Entschließungsantrag auf, eine entsprechende gesetzliche Rege-
lung auszuarbeiten. Damit sollen die vertraglichen Ansprüche der Versicherten
gegenüber den Unternehmen garantiert werden."Das ist notwendig, um das Vertrauen der Versicherten in die Erfüllbarkeit
ihrer Policen zu stärken, und das wird auch der Brache selbst zum Vorteil
sein", erläuterte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Poß.Zwar bürge die von der Versicherungsbranche eingerichtete Auffang-
gesellschaft Protektor grundsätzlich für die Erfüllung der Verträge.
Diese Sicherung sei aber nicht "gesetzlich fixiert". Wie die "Berliner Zeitung"
berichtete, ist dieser Auffang-Fonds für die Versicherungsbranche auch
zu klein, um mehrere große Konkurse verkraften zu können. Die Betei-
ligung ist freiwillig.