Kommunismus sperrt ein, Kapitalismus sperrt aus - Prophs zu Mauerbau?

Geschrieben von Georg am 05. Oktober 2003 21:30:29:

Als Antwort auf: Israel, der Westen und das kommende Dark Age geschrieben von Andreas am 05. Oktober 2003 18:32:02:

Hallo beisammen,


Kommunismus sperrt ein, Kapitalismus sperrt aus - wenn die Mauern fallen - Proph zu Mauerbau

Je mehr sich ein „Ismus“ seinem Ende zu neigt, umso mehr muss dieser ein- bzw. aussperren. Die Intensität mit der ein Ismus ein- bzw. ausgesperrt, ist ein Maß für den Grad seiner Dekadenz. Das Ende eines Ismus ist dann da, wenn seine Mauern fallen.

Das dürfte wohl auch beim zionistischen Projekt nicht anders sein, da hast du, glaube ich, wirklich gut darauf hingewiesen. Nur dass diese Mauer, die da jetzt gebaut wird, wohl nicht mehr so lange stehen wird, wie die von Irlmaier für Deutschland vorhergesagte.

Frage mich ob es über diese Mauer im Nahen Osten nicht Prophs – Nostradamus etc. – gibt?


Georg

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>Kurz nachdem ich den Kurzbeitrag zu Israel gepostet habe ("Schöne Worte") sind mir zweierlei Dinge eingefallen:
>1. Die zum Teil frappante Ähnlichkeit der Strategien Israels und Roms im Umgang mit einem zu einem gewissen Grade vergleichbaren Problem (ein Bild sagt mehr als tausend Worte).
>2. Die Worte Widdowsons, der schreibt:
>In the absence of a strong political integrator, we can therefore expect to see people taking more individual initiatives to protect themselves, their families, and their belongings. We will see properties being more heavily defended, continued expansion of the private security industry and the proliferation of gated communities. During the final stages of the descent, towns and villages may start to defend their borders, for example with manned checkpoints across the roads leading in and out.
>Auch dies trifft in gewisser Weise auf Israel aber auch zunehmend auf den Irak zu. Man kann Israel in mancher Weise als an der Peripherie der westlichen Zivilisation gelegen betrachten. Natürlich sind Umstände kompliziert und der Hass besonders erbittert. Doch im Prinzip wurden ähnlich drastische Massnahmen wurden an der amerikanisch-mexikanischen Grenze (3. Bild) ergriffen und täglich setzen Schnellbote über in Richtung Italien.
>The western countries have themselves been experiencing this kind of silent invasion for some decades. Like Rome, the western countries have a huge draw for people from poor, turbulent parts of the world. If you travel for any reason via New Delhi, when your plane touches down there, Indian men and women will board to sweep the isles and take away the debris. That is only to be expected. But when your plane touches down again in London or New York, it will still be Indians who come aboard to clean the plane. These people it seems are ready to do the jobs that native born westerners are too good for. Yet do not be fooled by their menial jobs. These are the go-getters who make their way to the west - more intelligent and enterprising, on average, than the people among whom they sojourn - and they have ambitions. In a similar way, one should not underestimate Rome's invaders, just because we call them barbarians.
>Man mag mich als Panikmacher beschimpfen. Doch so unterschiedlich die Zeiten¨, die Völker und die politischen Probleme im Einzelnen sein mögen und so beschwichtigend und weise klingend die Worte der Politiker, wer Augen hat zu sehen und wessen Blick den Vergleich nicht scheut, dem können gewisse Parallelen einfach nicht entgehen.
>Gruss
>Andreas



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