Re: schade, ..
Geschrieben von Andreas am 02. Oktober 2003 17:02:39:
Als Antwort auf: Re: schade, .. geschrieben von Napoleon am 02. Oktober 2003 16:23:19:
Hallo Napoleon
Ich versuche mich aus politischen Grabenkämpfen möglichst herauszuhalten. Folgt man Widdowson, so ist die Staatsquote in den meisten Ländern stetig angewachsen - egal ob linke oder rechte Parteien am Ruder waren. Selbst Leute wie Thatcher, die energisch versuchten, Gegensteuer zu geben, mussten am Schluss faktisch das Handtuch werfen. Das Problem scheint tiefer zu liegen.
Gruss
AndreasHier (für jene die Englisch können) ein paar schöne Zitate:
"Louis XIV housed the entire government of France in one wing of Versailles. Now the French civil service has hundreds of thousands of employees spread throughout the country. In 1793, the British Treasury had just 37 employees. Today it has about 2000. In other words, over a period when the population has grown by a factor of about four, the size of this government department has grown by a factor of more than fifty. What is true of Britain and France is true of every industrialised country. The state machine has been getting bigger for some time. If anything, this has accelerated in the last few decades, with governments of all persuasions presiding over a continual expansion of the bureaucratic apparatus. In Britain, between 1965 and 1980, when manufacturing employment fell by 20%, the government's administrative machine grew by 20%."
"At any rate, big government is something that people bring on themselves. It is part of the whole current climate of social attitudes and therefore not something that we can expect to change in the near future. Rather, the trend towards ever greater reliance on the government means that it is bound to keep on growing. Thus, in 1979, Mrs Thatcher came to power with a commitment to roll back the frontiers of the state. Yet all the supposed cutbacks have turned out to be mirages and the government's footprint on the economy has broadened apace. Despite the abolition of the seven largest councils, including the GLC, for example, the local government labour force grew relentlessly throughout the eighties."
"Meanwhile, since big government is getting bigger, we may expect these negative effects to get worse. In the whole of the developed world, the government's share in the economy is the highest it has ever been. Economists argue that when the government's share in the economy reaches 60%, wealth creation grinds to a halt. In Britain, it is now about 40% of GNP. And, by comparison with most developed countries, Britain is an undertaxer and underspender. At any rate, with all the other industrialised countries, we face this increasing burden on economic organisation. Remembering that big government is tied into the whole logic of our societies and therefore irrepressible, we must conclude that we are being carried to the point where the burden finally becomes insupportable - wherever that point may lie."
>danke andreas
>ich warne schon lange das unser system mit übertriebenen sozialausgaben nicht mehr lange aufrecht zu erhalten ist . es sind nicht nur die sozialausgaben das weiss ich . in der schweiz haben die bürgerlichen das problem schon lange erkannt , aber es gibt kreise die glauben geld kommt aus einer unerschöpflichen quelle . sie glauben das man die wirtschaft schröpfen muss und erkennen nicht das auch der wirtschaft langsam aber sicher das geld aus geht . wenn es kein umdenken gibt wird es bald nur noch arme geben , dann haben die sorry linken kreise gewonnen . anarchie , mord und todschlag könnten die folge sein .
>ein anderes szenario könnte gleich sein wie das ende des römischen reiches , sie glaubten auch das die eingewanderten germanen sich eingliedern . was weiter geschah weisst du sicherlich selbst .
>wenn wir den karren aus der scheisse ziehen wollen , müssen wir mehr selbstverantwortung den bürgern wie auch der industrie auflasten .
>wir sollten keine ausländer mehr aufnehmen und nicht mehr mit wachstum sondern mit rückgang rechnen . leider rechnen unsere regierungen nur mit wachstum .
>ein staatshaushalt gehört geführt wie ein privat haushalt . wenn kein geld mehr da ist kann nichts mehr ausgegeben werden . eigenverantwortung könnte auch bedeuten das oma und opa wieder bei der familie leben , oder umgekehrt .
>ich kenne dies aus brasilien , funktioniert gut . medikamente die nicht lebenserhaltend sind , werden nicht mehr von der kasse bezahlt . menschen die klinisch tod sind dürfen nicht mehr künstlich am leben erhalten werden . ich könnte zehn seitenschreiben was man alles ändern müsste und bei jedem satz gibt es von irgend einer seite proteste .
>genau deshalb wird es kommen wie beschrieben , nehmen ist seeliger als geben , adios zivilisation . revolution ist tod , es gibt nichts mehr zu verteilen gg
>liebe grüsse napo
- Re: schade, .. Napoleon 02.10.2003 17:09 (1)
- Re: schade, .. Andreas 02.10.2003 17:13 (0)