Apokalypse und Vereinigung

Geschrieben von Kuddel am 08. September 2003 14:33:30:

Mit Freunde lese ich gerade ein Buch von Scott Hahn:
Das Mahl des Lammes ISBN 3-929246-94-5

20 Jahre lang hat der Autor versucht die Apokalypse, also die Offenbarung des Johannes, zu verstehen.Viele Versuche die darin genannten Bilder auf die heutige Zeit zu übertragen schlugen fehl. Er schließt aber den prophetischen Gehalt der Apokalypse nicht aus.
Als er zum ersten Mal eine katholische Messe besuchte fühlte er sich wie zu Hause.
Er zitiert dazu aus dem 2. vatikanischen Konzil:
In der irdischen Liturgie nehmen wir vorauskostend an jener himmlischen Liturgie teil, die in der heiligen Stadt Jerusalem gefeiert wird, zu der wir pilgend unterwegs sind, wo Christus sitzt zur Rechten Gottes, der Diener des Heiligtums und des wahren Zeltes. In der irdischen Liturgie singen wir dem Herren mit der ganzen Schar des himmlischen Heeres den Lobgesang der Herrlichkeit. In ihr verehren wir das Gedächtmis der Heiligen und erhoffen Anteil und Gemeinschaft mit ihnen.In ihr erwarten wir den Erlöser, unseren Herren Jesus Christus, bis er erscheint als unser Leben und wir mit ihm erscheinen in Herrlichkeit.

Der Autor sieht in der Apokalypse eine Weiterführung des alttestamentlichen Berichtes über den Weg der Israeliten ins gelobte Land.
Es sei ein Bericht über die Zusammenkunft von Himmel und Erde, eine Anweisung für das Volk Gottes für die Zeit nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem und somit eine Wegbeschreibung zum neuen Jerusalem.

Das soll kein Posting sein, welches eigentlich ins Reli-Forum gehört, sondern den, an der Offenbarung des Johannes interessierten eine neue Idee zu geben.

Mit freundlichen Grüßen
Kuddel


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