Laß Dich nicht von kirchenfeindlichen Lügnern aufs Glatteis führen

Geschrieben von Zwobbel am 21. August 2003 11:14:37:

Als Antwort auf: Nicht so empfindlich du Christ geschrieben von Danan am 20. August 2003 22:34:53:

In aller Kürze mal ein paar Bemerkungen zu Deinen Verzerrungen:

> es ist nicht so, dass ich damit die wirklichen Inhalte des Christentums schlechtmachen wollte.
Welche sind das denn Deiner Meinung nach? Wie gut kennst Du die Lehre der Kirche und ihre Geschichte und aus welchen Quellen?

> Denn praktizierte Nächstenliebe, Gute Taten um der Taten willen sind natürlich annerkennenswert und durchaus Positiv.

Erster Fehler: Gute Taten werden im Christentum nicht um ihrer selbst willen getan, sondern als Ausdruck der Gottesliebe, die sich auch in der Nächstenliebe verwirklicht. Denn dadurch ahmen wir Gott nach, der uns Menschen auch von Anfang an geliebt hat und bis heute liebt und in Ewigkeit lieben wird.
"...hättest aber die LIEBE nicht, so wärest Du ein tönendes Erz und eine scheppernde Schelle."

>Wie es Narada als Antwort so gut beschrieben hat, ist es natürlich so, dass es nicht der wahre Kern der Religion ist, der das Übel, welches ich darstellen wollte repräsentiert.
Nein das Problem ist, dass es bei den meisten Religionen geschieht, dass die wahre Lehre mißbraucht wird und den Menschen die Verantwortung und die Urteilsfähigkeit nimmt.
Ich kenne selbst sehr viele überzeugte Christen, die diesem Namen alle Ehre machen, aber ich kenne auch Menschen, die Lehren wie das Christentum missbrauchen um Machtstrukturen und Hierarchien aufzubauen.

Diese Aussagen sind trivial.

>Wahres Christentum kann aber nicht Hierarchisch sein, denn Gott macht keine Unterschiede.
Zweiter Fehler: Gottessohn selbst hat auf die verschiedenen Verantwortungen hingewiesen (z.B. im Gleichnis mit den Talenten). Er hat der Kirche einen Fels gegeben (Petrusamt), auf dem diese Kirche errrichtet ist. Er hat uns auch das Lehramt geschenkt.

>Eben darum kann eine wahre Religion, die Gott oder die Götter uns gegeben haben niemals eine Religion sein, in der der eine über den anderen Herrschen soll.
Und eben darum sind diejenigen, die in der Kirche die Größten sind die Diener aller. Priester, Bischöfe und erst recht der Papst DIENEN den Gläubigen Tag für Tag, sie helfen ihnen in den Himmel durch die Spendung der Sakramente und durch das Lehren der vom Hl.Geist inspirierten vollen Wahrheit. Vom Glauben abgefallene Preister oder Bischöfe (die es natürlich auch gibt - siehe Judas) dienen allerdings zunehmend sich selbst.

>Um eben diese Dinge ging es mir. Und eine Religion durch den Glauben an die Hunde von Sirius zu ersetzen ist nichts anderes als die alten Machtmechanismen, wie sie die Römisch Katholische Kirche seit fast 2000 Jahren praktiziert in eine "Pseudoreligion" zu transferieren.
Was soll denn das bedeuten?
Und welche Machtmechanismen der Kirche meinst Du?
Welche Macht überhaupt?
Die Kirche wird seit 2000 Jahren in fast allen Ländern mit nur wenigen Unterbrechungen verfolgt - meist blutig. In Deutschland heute noch unblutig.
Wenn Sie Macht (gehabt) hätte wäre das wohl anders.
Als sie Macht hatte im Mittelalter kannten die MEnschen die LEhre Christi und den Weg in den Himmel. Damals hatte nämlich nicht (so wie heute) der Vater der Lüge und Menschenmörder von Anbeginn - der Fürst der Finsternis - durch die Massenmedien die Macht.

>Was macht es denn tatsächlich für einen Unterschied, ob ich bis zum Sanktnimmerleinstag mich den Wünschen der Klerikalen und Weltlichen "Mächte" beuge weil irgendwann der Messias naht und uns aus diesem "Jammertal" (ein typischer Begriff aus Kirchenliedern) zu erlösen, oder ob ich Stillhalte und warte, bis die Sirianer alles besser machen.
Ist wohl hoffungslos mit Dir, wenn Du denkst es geht um die "Wünsche der Klerikalen". Offenbar ist Dir nicht klar, daß das Ziel jedes Menschen der Himmel sein sollte.

>Ich meine nicht Praktizierende Christen, die verstanden haben, dass der wirkliche Inhalt der Religion der Dienst am Nächsten und an der uns überlassenen Schöpfung ist.
Dritter Fehler = Erster Fehler
Der wirkliche Inhalt der Religion ist der Gottesdienst!
Wir leben auf dieser Erde um Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen und einst ewig bei ihm zu leben!


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